DWD-Warnung

Letzter Hitzehammer des Jahres? Konkretes Datum für über 30 Grad – auch Gewitterknall steht bevor

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Der Deutsche Wetterdienst schreibt in seiner aktuellen Vorhersage für das Wetter in Bayern, dass sich ein „Hochdruckkeil“ durchsetzt. Viele Menschen im Freistaat dürfte das freuen. (Symbolbild)
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Nach mehreren Regentagen steht der nächste Wetterwechsel in Bayern bevor. Doch vereinzelt kommt es noch zu Gewittern und Schauern.

München – Das bislang heiße Sommerwetter im August bekam in den letzten Tagen – zum Leidwesen vieler ausgerechnet am zurückliegenden Wochenende – einen ziemlichen Dämpfer. Dauerregen, Gewitter und bisweilen sogar Unwetter zogen über weite Teile Bayerns hinweg. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat nun einen Ausblick auf die kommenden Tage veröffentlicht – wie geht es weiter im Freistaat?

Wetter-Vorhersage für Bayern: DWD schreibt von „Hochdruckkeil“, der sich durchsetzt

Im aktuellen Wetterbericht des DWD schreiben die Meteorologen, dass am Mittwochvormittag, 21. August, eine Kaltfront von West nach Ost über Bayern hinwegziehe. „Mit Ausnahme der Alpen setzt sich anschließend ein Hochdruckkeil durch“, so die Experten weiter.

Heißt: Am Vormittag kann es noch vereinzelt Gewitter geben im Freistaat, warnt der DWD – Auch Windböen um 60 km/h schließen die Meteorologen nicht aus. „Am Mittag allmählich Rückzug der Schauer an den östlichen Alpenrand, hier erst zum Abend hin nachlassend“, heißt es weiter. Vom Nordwesten her verbreitet sich derweil Sonne, die Maximalwerte liegen bei 20 bis 25 Grad.

Die seltensten Tiere Bayerns: Wer sie erblickt, darf sich glücklich schätzen – oder muss Angst haben

In Bayern treiben sich viele der seltensten Tiere Deutschlands herum. Die meisten gibt es im Alpenraum oder rund um den Bayerischen Wald, manche finden sich aber auch in Franken und Schwaben. Auf den nachfolgenden Bildern finden Sie eine Auswahl der seltensten Tiere, die Ihnen im Freistaat begegnen können.
In Bayern treiben sich viele der seltensten Tiere Deutschlands herum. Die meisten gibt es im Alpenraum oder rund um den Bayerischen Wald, manche finden sich aber auch in Franken und Schwaben. Auf den nachfolgenden Bildern finden Sie eine Auswahl der seltensten Tiere, die Ihnen im Freistaat begegnen können. © IMAGO / alimdi
Der Fischotter galt als fast ausgerottet, konnte aber unter anderem im Bayerischen Wald überleben. Von dort breitete er sich wieder etwas auf weitere Teile Bayerns aus, vor allem nach Oberbayern. Seine größte Gefahr der Gegenwart ist der Autofahrer. Mit etwas Glück können Waldspaziergänger Fischotter in der Nähe von oder auf Gewässern erspähen.
Der Fischotter galt als fast ausgerottet, konnte aber unter anderem im Bayerischen Wald überleben. Von dort breitete er sich wieder etwas auf weitere Teile Bayerns aus, vor allem nach Oberbayern. Seine größte Gefahr der Gegenwart ist der Autofahrer. Mit etwas Glück können Waldspaziergänger Fischotter in der Nähe von oder auf Gewässern erspähen. © Cover-Images / IMAGO
Mit sehr viel Glück kann man in der Oberpfalz, Mittelfranken, Niederbayern und in Oberfranken einen Seeadler über den Himmel gleiten sehen. Zu seinen größten Gefahren zählt das Landesinstitut für Umwelt mutwillige Nestzerstörungen und Abschüsse.
Mit sehr viel Glück kann man in der Oberpfalz, Mittelfranken, Niederbayern und in Oberfranken einen Seeadler über den Himmel gleiten sehen. Zu seinen größten Gefahren zählt das Landesinstitut für Umwelt mutwillige Nestzerstörungen und Abschüsse.  © kolbert-press / IMAGO
Der Bestand des Luchses hat sich in den letzten Jahren leicht erholt. In der freien Wildbahn selten anzutreffen ist er aber allemal – die Raubkatze ist vor allem Nachts unterwegs, legt weite Strecken zurück und ist ein Einzelgänger. Die meisten Luchse in Bayern leben im Bayerischen Wald und in Franken.
Der Bestand des Luchses hat sich in den letzten Jahren leicht erholt. In der freien Wildbahn selten anzutreffen ist er allemal – die Raubkatze ist vor allem Nachts unterwegs, legt weite Strecken zurück und ist ein Einzelgänger. Die meisten Luchse in Bayern leben im Bayerischen Wald und in Franken. © Daniel Scharinger / IMAGO
Die gefleckte Schnarrschrecke kommt in Deutschland nur im Süden von Bayern vor. Früher konnte sie noch in Norddeutschland gefunden werden, dort ist sie aber inzwischen ausgestorben. Heute findet man die gefleckte Schnarrschrecke nur noch „auf den leicht bewachsenen Schotterterrassen von Flüssen und Bächen im Alpenvorland“, wie deutschlands-natur.de schreibt.
Die gefleckte Schnarrschrecke kommt in Deutschland nur im Süden von Bayern vor. Früher konnte sie noch in Norddeutschland gefunden werden, dort ist sie aber inzwischen ausgestorben. Heute findet man die gefleckte Schnarrschrecke nur noch „auf den leicht bewachsenen Schotterterrassen von Flüssen und Bächen im Alpenvorland“, wie deutschlands-natur.de schreibt. © McPHOTO / IMAGO
Der Feldhamster zählt zu den massiv bedrohten Tieren in Bayern – denn den Nagetieren fehlt es an Nahrung und Schutz vor Greifvögeln. Populationen gibt es heute nur noch in vereinzelten Regionen Unter- und Mittelfrankens, schreibt augsburger-allgemeine.de. Die kleinen Tierchen sind damit ebenso äußerst selten geworden.
Der Feldhamster zählt zu den massiv bedrohten Tieren in Bayern – denn den Nagetieren fehlt es an Nahrung und Schutz vor Greifvögeln. Populationen gibt es heute nur noch in vereinzelten Regionen Unter- und Mittelfrankens, schreibt augsburger-allgemeine.de. Die kleinen Tierchen sind damit ebenso äußerst selten geworden. © imagebroker / IMAGO
Die Kurzohrmaus wurde in Bayern entdeckt, (Hat daher auch ihren Namen: „Microtus bavaricus“), galt jedoch sofort als verschollen, da sie jahrzehntelang nicht mehr gefunden wurde. In den 2000ern wurde sie dann in Österreich entdeckt. Aufgestellte Wildkameras legten in den letzten Jahren jedoch wieder den Verdacht nahe, dass die Maus mit ihren vollständig im grauen Fell versteckten Ohren auch noch in Bayern vorkomme. Vor Kurzem nun die Sensation: Eine Kurzohrmaus tappte in eine Lebendfalle in Bayern und belegte die Vermutung, dass sie auch in Bayern heimisch ist – aber sehr selten.
Die Kurzohrmaus wurde in Bayern entdeckt, (Hat daher auch ihren Namen: „Microtus bavaricus“), galt jedoch sofort als verschollen, da sie jahrzehntelang nicht mehr gefunden wurde. In den 2000ern wurde sie dann in Österreich entdeckt. Aufgestellte Wildkameras legten in den letzten Jahren jedoch wieder den Verdacht nahe, dass die Maus mit ihren vollständig im grauen Fell versteckten Ohren auch noch in Bayern vorkomme. Vor Kurzem nun die Sensation: Eine Kurzohrmaus tappte in eine Lebendfalle in Bayern und belegte die Vermutung, dass sie auch in Bayern heimisch ist – aber sehr selten. © picture alliance / dpa | Richard Kraft
150 Jahre lang ausgestorben in Bayern, jetzt ist er wieder da – und sorgt für zahlreiche Schlagzeilen: der Wolf. Für viele Bauern mindestens ein Ärgernis, es gibt viele Berichte von gerissenen Schafen und anderen Weidetieren. Während sich der Bestand der Wölfe in Bayern erholt, gibt es mittlerweile wieder genehmigte Entnahmen. Trotzdem: Der Wolfsbestand in Bayern wächst.
150 Jahre lang ausgestorben in Bayern, jetzt ist er wieder da – und sorgt für zahlreiche Schlagzeilen: der Wolf. Für viele Bauern mindestens ein Ärgernis, es gibt viele Berichte von gerissenen Schafen und anderen Weidetieren. Während sich der Bestand der Wölfe in Bayern erholt, gibt es mittlerweile wieder genehmigte Entnahmen. Trotzdem: Der Wolfsbestand in Bayern wächst. © picture alliance / Florian Eckl/dpa | Florian Eckl
Auch der Kiesbank-Grashüpfer ist in Deutschland sehr selten geworden. In Bayern kommt er nur noch in den Schotterterrassen dealpiner Flüsse in den Nordalpen vor.
Auch der Kiesbank-Grashüpfer ist in Deutschland sehr selten geworden. In Bayern kommt er nur noch in den Schotterterrassen dealpiner Flüsse in den Nordalpen vor.  © imagebroker / IMAGO
Brunos Geschichte – und sein Ende als ausgestopfter Bär im Museum – dürfte den meisten Menschen bekannt sein. Immer wieder streifen Bären bis heute durch Bayern, die Sichtungen sorgen dann stets für viel Aufsehen. Doch einen Bärenbestand gibt es im Freistaat nicht (der nächste Bestand ist in Trentino, 120 Kilometer im Süden), daher zählt er auch nicht zu den seltensten Tieren in Bayern. Selten ist es jedoch tatsächlich, wenn einem ein Bär begegnet. Auch wenn darüber dann wohl wenig Freude herrschen dürfte.
Brunos Geschichte – und sein Ende als ausgestopfter Bär im Museum – dürfte den meisten Menschen bekannt sein. Immer wieder streifen Bären bis heute durch Bayern, die Sichtungen sorgen dann stets für viel Aufsehen. Doch einen Bärenbestand gibt es im Freistaat nicht (der nächste Bestand ist in Trentino, 120 Kilometer im Süden), daher zählt er auch nicht zu den seltensten Tieren in Bayern. Selten ist es jedoch tatsächlich, wenn einem ein Bär begegnet. Auch wenn darüber dann wohl wenig Freude herrschen dürfte. © Astrid Schmidhuber / IMAGO

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Kalte Augustnacht in Bayern – wie wird das Wetter am Wochenende?

In der Nacht zum Donnerstag, 22. August, verschwinden allmählich auch die meisten Wolken über Bayern – gleichzeitig wird es aber ziemlich kalt in Bayern, vor allem in Franken sind massive Temperaturschwankungen möglich. „Abkühlung auf örtlich 13 Grad im Alpenvorland und bis 7 Grad im nördlichen Franken“, so der DWD. Dafür gibt es tagsüber dann aber viel Sonne, die Höchstwerte steigen auf 27 Grad.

Am Freitag, 23. August, wird es in weiten Teilen des Freistaats wieder richtig warm. In Hochfranken sind 26 Grad möglich, im Raum Regensburg sogar 31 Grad. Seinen vorläufigen und möglicherweise letzten Hitze-Höhepunkt dieses Jahres erreicht Bayern dann am Samstag, 24. August: „Für die Jahreszeit weit überdurchschnittliche Höchstwerte zwischen 29 Grad am Alpenrand und 33 Grad in der Donauebene“, so der DWD. Allerdings kann es aber ab Nachmittags wieder Gewitter geben, betroffen sind der Alpenraum und der Westen Bayerns.

Aus der 10-Tage-Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes geht hervor, dass es am Samstag nochmal richtig heiß wird – die Temperaturen am Anfang der kommenden Woche aber wieder stark fallen. Kommt Ende August nochmal echte Sommerhitze auf?

Gut möglich, dass der Samstag der letzte Sommerhitzetag des Jahres wird. Denn laut 10-Tage-Vorhersage des DWD geht es ab Sonntag, 25. August, wieder langsam aber sicher nach unten mit den Temperaturen. Vor allem zu Beginn der kommenden Woche fallen sie stark ab. Ab 28. August aber, das zeigt die Grafik, geht es wieder nach oben – es ist also auch gut möglich, dass es Ende August auch nochmal richtig heiß wird in Bayern. (fhz)

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