VonSebastian Schuchschließen
Die Lichterketten hängen bereits, der Christbaum steht ebenfalls auf dem Marktplatz bereit. Die – erweiterte – Weihnachtsbeleuchtung sorgt auch heuer wieder für festlich-besinnliche Stimmung im Holzkirchner Ortskern.
Holzkirchen – Spot on heißt es am morgigen Freitag in Holzkirchen. Pünktlich zum ersten Adventswochenende strahlt die Marktgemeinde im Licht der Weihnachtsbeleuchtung. Diese fällt heuer etwas üppiger aus als im vergangenen Jahr.
Neben dem Marktplatz, dem Brunnen und der Gemeindebücherei, dem alten Rathaus, leuchtet auch das neue Rathaus, dank einer sogenannten Konturenbeleuchtung unter dem Dachgiebel. „Die Beleuchtung verläuft rund ums Rathaus, nicht nur vorne wie bei der Gemeindebücherei“, erklärt Eva-Maria Schmitz, Standortförderin der Marktgemeinde.
Sie freut besonders, dass sich mit der Kreissparkasse, der Raiffeisenbank und der Alten Post drei Unternehmen in unmittelbarer Marktplatznähe der Weihnachtsbeleuchtung angeschlossen haben. Ihr sei zwar bewusst, dass die Bürger monieren könnten, dass die Beleuchtung der einzelnen Gebäude für sich etwas verlassen aussehen könne, aber: „Vielleicht überlegt sich der ein oder andere, im nächsten Jahr mitzumachen.“
Das ist der Plan bei der Weihnachtsbeleuchtung. Im vergangenen Jahr setzte die Gemeinde das einheitliche, dezente Konzept der Firma Licht Concept aus Übersee am Chiemsee erstmals um. Heuer folgt die erste Erweiterung, weitere Gebäude werden in Szene gesetzt und die Straßenbeleuchtung verbessert. Mit der war Schmitz im vergangenen Jahr nicht wirklich zufrieden. „Die Kugeln waren nicht sichtbar“, sagt sie.
Beleuchtungs-Test im Sommer ein Erfolg
Deshalb hat die Gemeinde schon im August einen Testlauf gestartet, wie die winterliche Dekoration am Straßenrand besser zur Geltung kommt. Das Ergebnis: Zwischen der Kreuzung Tegernseer/Tölzer Straße und Oskar-von-Miller-Platz zieren LED-Rundbügen 20 Straßenlaternen. „Die sind gut sichtbar“, sagt Schmitz. Insgesamt summiert sich die Lichterkette an der Straßenbeleuchtung auf 30 Meter. Pro Laterne sind es mindestens 1,20 Meter.
Noch nicht auf LED umgerüstet ist die Beleuchtung des Weihnachtsbaums – zumindest in Holzkirchen und Föching. „In Hartpenning wollen wir erst einmal schauen, wie es wirkt“, erklärt Schmitz. Außerdem wollte die Standortförderin die Rückmeldung des Bauhofs abwarten, ob der LED-Schmuck mit einem größeren Aufwand verbunden ist. Mittlerweile weiß sie: Das ist nicht der Fall.
Weihnachtsbäume kommen aus Otterfing und Föching
Die Bäume im Ortskern und in Föching sollen in den nächsten Jahren dann auch mit stromsparenden Kugeln beleuchtet werden. Die Christbäume in Holzkirchen (zehn Meter) und Hartpenning (sieben Meter) kommen in diesem Jahr übrigens aus Otterfing, der Föchinger (gute fünf Meter) aus Föching.
Erstmals eingeschaltet wird die Weihnachtsbeleuchtung am morgigen Freitag um 17 Uhr, pünktlich zum Start ins erste Adventswochenende. Die Lichterketten am Rathaus, der Gemeindebücherei und dem Brunnen sind mit einer Zeitschaltuhr versehen und leuchten immer von 17 bis 8 Uhr. Die 138 Kugeln am Marktplatz und die Dekoration entlang der Straße sind mit dem Dämmerlichtsensor der Straßenbeleuchtung gekoppelt und schalten sich schon etwas früher ein.
