Gemeinderat

Jachen-Verlegung für den Radweg?

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Ein Familienausflug mit dem Rad in die Jachenau: Das geht noch immer nicht auf einem eigenen Radweg.
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Die Gemeinde Jachenau prüft, für den neuen Radweg ein Teilstück des Bachbetts der Jachen zu verlegen. Hintergrund sind gescheiterte Grundstücksverhandlungen.

Jachenau – Das erste Teilstück des Radwegs Lenggries-Jachenau ist fertig. Doch für den nächsten Abschnitt zwischen Niggeln und Schule sind die Planungen kompliziert. Nachdem Grundstücksverhandlungen offenbar nicht das gewünschte Ergebnis gebracht haben, prüft die Gemeinde Jachenau mittlerweile die Möglichkeit, auf einem Teilstück das Bachbett der Jachen ein wenig zu verlegen, um den Radweg daneben platzieren zu können. Ob dies Aussicht auf Genehmigung hat, ist allerdings noch völlig offen, berichtete Georg Riesch in der jüngsten Gemeinderatssitzung – seiner letzten als Bürgermeister.

„Die Pläne liegen derzeit bei der Höheren Naturschutzbehörde bei

der Regierung von Oberbayern“, sagte er. Von dort habe er bisher aber keinerlei Signale vernommen, ob und unter welchen Voraussetzungen die Zustimmung zu einer Jachen-Verlegung denkbar wäre. Auch in der Behörde konzentriere sich wohl derzeit viel auf die Bewältigung der Corona-Krise.

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Auch sonst gebe es bezüglich dieser Variante noch „viel zu klären“, betonte der scheidende Rathauschef, etwa die Kostenaufteilung. Sein Fazit: Der künftige Gemeinderat werde noch „etliche Sitzungen“ brauchen, um das Thema zu einem Ergebnis zu bringen.  

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