Aus dem Gemeinderat

Kinderhaus in Obergries: Baubeginn noch in diesem Jahr

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Corona macht es notwendig: Die Gaißacher Gemeinderäte tagten mit Sicherheitsabstand in der weitläufigen Aula der Schule.

Der Neubau und die Erweiterung des Kinderhauses in Gaißach ist beschlossene Sache. Zu Beeinträchtigungen des laufenden Betriebs soll es nicht kommen.

Gaißach Bereits heuer will die Gemeinde Gaißach mit dem Neubau und der Erweiterung ihres Kinderhauses in Obergries beginnen. Der Großteil der Baumaßnahme wird dann allerdings in die Jahre 2021 und 2022 fallen. Erst wenn der Neubau im Süden des Grundstücks bezogen werden kann, erfolgen Teilabbruch und Umbau des bestehenden Gebäudes. Auf diese Weise ergeben sich keine räumlichen Engpässe und keine Beeinträchtigungen beim laufenden Kindergartenbetrieb, hieß es am Dienstag in der Gemeinderatssitzung. Die Räte stimmten der Eingabeplanung zu.

Nach fünfwöchiger Pause tagte der komplette Gemeinderat in der weitläufigen Aula der Schule in Wetzl. Neben dem bestehenden Krippen-Pavillon soll im verbleibenden Altbauteil eine zweite Krippengruppe Platz finden. Daran anschließend ist ein großer Speisesaal für die Mittagsbetreuung geplant.

Im neuen östlichen Gebäudeteil sowie im südlich abgesetzten Neubau sollen dann fünf Gruppen der Kindertagesstätte (derzeit sind es vier) untergebracht werden. Im Dachgeschoss möchte die Gemeinde drei Wohnungen im sozialen Wohnungsbau schaffen, die zum Beispiel auch als Dienstwohnungen für Mitarbeiter angeboten werden können.

Bürgermeister Stefan Fadinger dankte dem Planfertiger Thomas Gaisreiter, insbesondere aber auch dem Gemeinderat Franz Rest: Jener hatte bereits im vergangenen Jahr ganz unentgeltlich einen ersten Entwurf und damit auch die Ideen für sein rundum überzeugendes bauliches Konzept geliefert, bei dem der Neubau und der spätere Umbau des Bestands durch eine Verbindungsbrücke im Obergeschoss miteinander verbunden werden, die am Boden als große überdachte Freifläche genutzt werden kann. Der Bürgermeister dankte auch den Nachbarn, die für dieses Bauvorhaben 700 Quadratmeter Grund an die Gemeinde veräußert haben.  (rbe)

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