VonAndreas Steppanschließen
Eine schöne Bescherung gab es jetzt für Jachenauer Vereine. Die Spenden stammen aus dem Nachlass des Münchners Otto van de Loo.
Jachenau – Die Liebe des Münchners Otto van de Loo wirkt auch mehrere Jahre nach seinem Tod nach. Der Galerist, der geschäftlich seinen Sitz an der vornehmen Maximilianstraße hatte und viel Zeit am Walchensee verbrachte, starb 2015 im Alter von 91 Jahren. Er hatte testamentarisch verfügt, dass der Gemeinde Jachenau aus seinem Erbe ein Geldgeschenk von 50 000 Euro zugehen sollte.
Spenden für die Feuerwehr und den Sportclub
Regelmäßig schüttet die Gemeinde daraus kleinere Teilbeträge für gemeinnützige Zwecke in der Jachenau aus. Nun traf man sich wieder zur Bescherung.
Wie Bürgermeister Georg Riesch berichtet, gingen 1900 Euro an die First-Responder-Gruppe der Feuerwehr Jachenau. Sie wurde mit speziellen Einsatzjacken neu eingekleidet, die im Winter ausreichend warm halten und die ehrenamtlichen Ersthelfer im Sommer nicht ins Schwitzen bringen.
Der Ski- und Sportclub Jachenau bekam aus dem Galeristen-Nachlass 1000 Euro. Davon wird nach Rieschs Angaben ein Pavillon angeschafft, der bei Skirennen als Unterstand und zum Beispiel für die Zeitmessung genutzt werden kann.
Auch die Schützen dürfen sich freuen
Die Jugendarbeit der Schützengesellschaft Jachenau wird mit einem Betrag von 500 Euro unterstützt. Und mit 600 Euro aus dem Nachlass ermöglicht die Gemeinde einen Ausflug der Grundschul-Kinder zur Musikveranstaltung „Ristorante Allegro“, einem philharmonischen Musical im Münchner Gasteig. Mit dem Geld wird die Busfahrt finanziert. ast
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