Einweihung von Tagwerk-Laden

Tagwerk umgezogen: Neuer Biomarkt am Moosburger Bahnhof eröffnet

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Hell, groß und gut sortiert: das neue Tagwerk-Geschäft an der Bahnhofstraße 50.
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Der Moosburger Tagwerk-Biomarkt Kleeblatt ist umgezogen - und hat seine Ladenfläche verdoppelt. Auf die Kunden warten viele Neuerungen.

Moosburg – Wer in Moosburg Bio-Ware einkaufen möchte, darf sich seit dieser Woche über ein größeres Angebot freuen: Das Tagwerk-Geschäft Kleeblatt hat an der Bahnhofstraße 50 eine neue Heimat gefunden – und die Ladenfläche verdoppelt. Neben dem Vollsortiment gibt es großzügige Frische-Theken für Obst und Gemüse, Backwaren, Käse, Wurst und Fleisch. 

Außerdem wurden eine Station für unverpackte Waren integriert und ein kleines Bistro mit Kaffee-Ecke eingerichtet. Vor allem Pendler dürften sich über den Umzug freuen, befindet sich das Kleeblatt doch nun direkt gegenüber des Bahnhof-Parkhauses, im Rückgebäude hin zur Schäfflerstraße.

Hell, groß und gut sortiert: das neue Tagwerk-Geschäft an der Bahnhofstraße 50.

Stiftung wird zum Retter des Biomarkts

Wie berichtet, war das frühere Kleeblatt-Geschäft im Stadtgraben noch im vergangenen Jahr vor einer bangen Zukunft gestanden. Der Hauseigentümer verfolgte Pläne, in denen kein Raum mehr für den kleinen Bio-Markt war. Über die Zeitung wurde Michael Schwaiger, Ex-Landrat und Vorsitzender der Herrmann-Schneider-Stiftung, darauf aufmerksam, wie er am Freitag bei der Eröffnung des Ladens erzählte. Die Moosburger Stiftung, die sich vorrangig für in Not geratene Kinder einsetzt, wollte gerne helfen. 

Und man wurde sich einig: In dem Ensemble an der Bahnhofstraße wurde eine ehemalige Gastronomie unter Federführung von Architekt Rudolf Heinz aufwendig entkernt und saniert, die Stiftung investierte 200.000 Euro und ist nun der Vermieter des Kleeblatts, berichtete Schwaiger.

Stärkung des lokalen Wirtschaftskreislaufs

Geschäftsführer Manfred Schüchter fand viel Lob und Worte des Danks für die Stiftung, sein Team um Marktleiterin Gertrud Fraunhofer und auch die Stadt, von der man sehr stark unterstütz worden sei. Schüchter betonte: „Es ist ein Geschäft von Moosburgern für Moosburger.“ Das Geld, das hier ausgegeben werde, bleibe im lokalen Wirtschaftskreislauf erhalten. Schließlich verkaufe man auch Ware von hiesigen Landwirten und Erzeugern.

Bürgermeisterin Anita Meinelt bezeichnete das Kleeblatt als „herausragenden Laden“ und sagte in Richtung des Stiftungsgründers Herrmann Schneider: „Solche Menschen in Moosburg zu haben, das ist einfach toll.“

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