VonSascha Karowskischließen
Günstiger Eintritt in Tierpark & Co.: Die Stadt will den München-Pass künftig auch für Studierende und Azubis ausstellen. Der Stadtrat muss noch zustimmen.
München - Der München-Pass soll künftig auch für Studierende und Azubis gelten. Das schlägt die Verwaltung vor, der Stadtrat soll am 14. November zustimmen.
München-Pass: Angebot richtet sich an finanziell schlechter gestellte Münchner
Mit dem München-Pass ermöglicht die Stadt finanziell schlechter Gestellten eine Vielzahl von Vergünstigungen bei städtischen und nicht-städtischen Einrichtungen. So gibt es beispielsweise Rabatte bei den Museen, Sportstätten, Schwimmbädern, Kinos, Theatern oder dem Tierpark. So sollen auch Menschen mit niedrigem Einkommen am sozialen Leben in der Stadt teilnehmen können.
Der Pass wurde 1986 eingeführt und wird seitdem laufend sowohl bezüglich des Personenkreises, der ihn in Anspruch nehmen kann, als auch bezüglich der angebotenen Vergünstigungen erweitert. Derzeit sind etwa Sozialhilfe-Empfänger, Bezieher von Wohngeld oder einem Menschen, deren Nettoeinkommen unter der Münchner Einkommensgrenze liegt, berechtigt, einen München-Pass zu erhalten.
München-Pass: ÖDP und München-Liste wollten Empfängerkreis um Studierende und Azubis erweitern
Auf Wunsch von ÖDP und München-Liste soll dieser Kreis nun zum 1. Januar um Auszubildende und Studierende erweitert werden. „Wir freuen uns sehr, dass auch Auszubildende und Studierende vom München-Pass und seinen zahlreichen Angeboten profitieren können.“, sagt ÖDP-Chef Tobias Ruff. „Mit dem Pass können sie nun unter anderem Bäder, Sportstätten und -vereine, Museen, historische Bauwerke, Kinos, den Tierpark, Theater und die Volkshochschule zu ermäßigten Preisen besuchen und nutzen. Diese Erweiterung ist ein wichtiger Schritt, um jungen Menschen die Teilhabe am öffentlichen Leben im teuren München zu erleichtern.“
