Nach dem Bürgerentscheid zum Bichler Hof

Peter Frech hakt Hotel-Projekt ab – und entschuldigt sich bei Hubert Hörmann

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Nach rund 2 Stunden war die Stimmenauszählung in Bad Tölz am Sonntag abgeschlossen.
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Gemeinsam mit Hubert Hörmanns Töchtern wollte der Tölzer Unternehmer und Gastronom Peter Frech das geplante Hotel am Bichler Hof betreiben. Er stellte am Montag auf Anfrage des Tölzer Kurier klar, dass das Projekt für ihn nach dem Bürgerentscheid endgültig gestorben ist.

Bad Tölz - Für ihn persönlich hätte das Hotel „große Bedeutung“ in seiner persönlichen Zukunftsplanung gehabt. Dass das Vorhaben nun scheitert, sei für ihn ein „finanzielles Debakel“. Er und seine Geschäftspartnerinnen hätten schon „viel Zeit und Geld investiert“. Auch andere Projekte, die Frech in Tölz plante, stünden nun in Frage. „Ich komme aus Tölz und wollte etwas für Tölz auf die Beine stellen“, so Frech weiter. „Dass wir so eine Klatsche bekommen, da bin ich schon baff.“

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Peter Frech

Als „großen Verlierer“ bezeichnet er aber ganz Bad Tölz: „Es bekommt weniger Arbeitsplätze, weniger Steuereinnahmen, weniger Übernachtungen und weniger Wohnraum.“ Die Initiatoren des Bürgerbegehrens müssen sich aus seiner Sicht daran messen lassen, ob in einigen Jahren – wie sie es in Aussicht gestellt hätten – tatsächlich bezahlbare Wohnhäuser auf dem Bichler-Hof-Areal stehen. Das sei mit Sicherheit nicht der Fall. Die Ja-Kampagne baute nach Frechs Worten auf „Lug und Trug“ sowie „Missgunst“ auf. Bei Grundeigentümer Hubert Hörmann könne er, Frech, sich nur entschuldigen. Denn Frechs Hotel-Idee habe letztlich dazu geführt, „dass er als Sau durchs Dorf getrieben wurde“.  

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