Trauerschwäne

Pärchen gesichtet: Schwarze Schwäne am Sylvensteinsee

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Ziehen auf dem Sylvensteinsee ihre Bahnen: Zwei schwarze Schwäne.
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Zwei schwarze Trauerschwäne ziehen auf dem Sylvensteinsee ihre Runden. Eines der Tiere könnte ein alter Bekannter sein.

LenggriesDiese exotischen Gäste hat Leser Thomas Wolf aus Lenggries auf dem Sylvensteinstausee fotografiert. Die schwarzen Trauerschwäne ziehen dort ihre Kreise. Möglicherweise handelt es sich bei einem von ihnen um das Tier, das in den vergangenen Jahren immer wieder in der Region zu Gast war – an der Isar in Bad Tölz genauso wie am Tegernsee.

Ursprünglich dürften die Schwäne aus einem Tiergarten oder von einem privaten Halter ausgebüxt sein, vermutet Walter Wintersberger, Kreisvorsitzender des Landesbunds für Vogelschutz (LBV). „Diese Schwäne sind hier nicht heimisch. Es dürfte sich also um Gefangenschaftsflüchtlinge handeln.“ Normalerweise leben die Tiere in Australien oder Neuseeland.

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Wintersberger glaubt aber, dass die Tiere keine Probleme haben werden, hier zu überleben. „Die Nahrungsgrundlagen sind ja gegeben.“ Und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch bald Nachwuchs, nachdem nun zum ersten Mal gleich zwei schwarze Schwäne hier sind. Interessieren würde den LBV-Kreischef, ob die Tiere beringt sind. Dann nämlich könnte man nachvollziehen, woher sie stammen und ob es sich bei einem um den Schwan handelt, der die Region immer wieder besucht.  va

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