Verbrennungen ersten Grades

Therapeut verhindert Zimmerbrand

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Mit einem großen Ventilator lüftete die Feuerwehr nach dem Brand das Gebäude. Der Sachschaden liegt bei Null.
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Ein Therapeut des Peitinger Marienheims hat am Montagmorgen Schlimmeres verhindert. Er trug nach einem Brandalarm einen Wachskocher ins Freie, der Feuer gefangen hatte. Der Mann erlitt Verbrennungen.

Peiting – Ein brennender Wachskocher im Peitinger Marienheim hat am Montagmorgen, Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf den Plan gerufen. Wie die Beamten mitteilen, hatte die Brandmeldeanlage kurz nach 8.30 Uhr Alarm geschlagen. Als die Retter wenig später vor Ort eintrafen, hatte ein Therapeut bereits Schlimmeres verhindert. Er trug die Schale mit dem Wachskocher ins Freie, wo das Feuer problemlos gelöscht werden konnte.

Allerdings zog sich der Therapeut bei seiner Rettungsaktion Verbrennungen ersten Grades an Händen und Armen sowie am rechten Bein zu. Der Mann wurde zur Behandlung ins Schongauer Krankenhaus gebracht. Zur Brandursache konnte die Polizei bislang noch keine näheren Angaben machen.

Abgesehen von dem verletzten Therapeuten kam die Einrichtung an der Bahnhofstraße in Peiting glimpflich davon. Der Sachschaden liegt laut Polizei bei Null. Im Peitinger Marienheim leben Frauen und Männer ab 18 Jahren mit chronisch psychischen Erkrankungen. In dem mehr als hundert Jahre alten ortsprägenden Gebäude werden auf drei Stockwerken insgesamt bis zu 63 Menschen betreut, die in Wohngruppen leben.

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