Vom Westenviertel bis zu Reinhausen

Die Regensburger Stadtviertel im Check: Mietpreise, Studentengegenden und Wissenswertes

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Regensburg setzt sich aus 18 Stadtvierteln zusammen. Mietpreise, Viertelcharakter und Wissenswertes – Hier gibt es die kompakte Übersicht.

Vom Westenviertel bis zu Reinhausen: Das sind die Regensburger Stadtviertel.

Regensburg – Bereits seit der Steinzeit ist der Regensburger Donaubogen besiedelt. Laut Stadtportal ist als ältester Name einer vorgeschichtlichen Ansiedlung „Radasbona“ überliefert. Heute leben in Regensburg auf etwas mehr als 8000 Hektar Stadtgebiet knapp 170.000 Einwohner, meldet die Statistikabteilung des Stadtportals.

Sie verteilen sich auf 18 Stadtbezirke mit einzigartigem Charakter. Vor allem für Studenten, die neu nach Regensburg ziehen und in den verschiedenen Stadtvierteln eine Wohnung oder ein WG-Zimmer suchen, dürften die Charakteristika der Regensburger Stadtbezirke interessant sein.

StadtRegensburg
Einwohner 168.876 (Stand: Dezember 2019)
Fläche des Stadtgebiets8070 Hektar
Stadtbezirke18
Unterbezirke37
Gründung Regensburg179 n. Chr

Hier gibt es unsere Übersicht zum Studium in Regensburg: Wohnungsmarkt, Nachtleben und Freizeit.

Stadtviertel-Check Regensburg: Innenstadt – Stadtamhof – Steinweg-Pfaffenstein

  • Innenstadt: Das zentrale Viertel der Stadt. Wahrzeichen des Bezirks sind der Dom St. Peter und natürlich das Weltwunder des Mittelalters, die in nur elf Jahren erbaute, 315 Meter lange Steinerne Brücke. Seit 2006 ist die Altstadt wegen ihres nördlich der Alpen einzigartigen zusammenhängenden Baubestands von römischer und gotischer Architektur UNESCO-Weltkulturerbe. Laut Statistik sind die meisten Innenstadt-Bewohner zwischen 20 und 40 Jahren alt, haben kaum Kinder und wohnen auf durchschnittlich 44 Quadratmetern. Laut wohnungsboerse.net kostet der Quadratmeter zur Miete durchschnittlich 12,99 Euro.
  • Stadtamhof: Das historische „Zugangstor“ zu Regensburg und der flächenmäßig kleinste Stadtteil. Zusammen mit der Innenstadt ist Stadtamhof UNESCO-Weltkulturerbe. Bekannt ist Stadtamhof auch für seine Lage, das Viertel liegt auf der Insel zwischen den Donauarmen. Die vorwiegend jungen und gutverdienenden Bewohner leben auf durchschnittlich 46 Quadratmetern Wohnfläche. Laut wohnungsboerse.net kostet der Quadratmeter zur Miete durchschnittlich 14,05 Euro.
  • Steinweg-Pfaffenstein: Nördlich von Stadtamhof, am Ufer der Donau, liegt Steinweg-Pfaffenstein. Bekannt ist der Bezirk vor allem für den Dreifaltigkeitsberg und die gleichnamige Kirche. Letztere wurde in Zeiten der Pest unter der Führung von Michael Schlecht errichtet, um die Stadt vor den Auswirkungen der tödlichen Krankheit zu verschonen. Für Schlecht lief es trotzdem schlecht: Seine Frau und seine drei Söhne starben an der Pest. Etwas mehr als 4000 Menschen leben heute in dem Viertel und zahlen durchschnittlich 12,94 Euro Miete pro Quadratmeter.

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Stadtviertel-Check Regensburg: Sallern-Gallingkofen – Konradsiedlung-Wutzlhofen – Brandlberg-Keilberg

  • Sallern-Gallingkofen: Mit knapp 700 Hektar eines der größeren Stadtviertel Regensburgs. Es liegt im Norden von Steinweg-Pfaffenstein und wird, da es von der Fläche her eher langgezogen und schmal ist, auch als Straßendorf bezeichnet. In Sallern-Gallingkofen steht eines der ältesten Wasserkraftwerke Bayerns (aus dem Jahr 1875). Drei Brunnen des Viertels versorgen 80 Prozent Regensburgs mit Trinkwasser. Durch die Lage des Viertels eher am Rande des Stadtgebietes ist auch der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter etwas niedriger – er beträgt laut wohnungsboerse.net 10,85 Euro.
  • Konradsiedlung-Wutzlhofen: Ein echtes Familienviertel im Regensburger Norden. Wer hier wohnt, ist laut Stadtportal für gewöhnlich entweder unter 18 oder über 50 und verheiratet. Die Anwohner leben auf durchschnittlich 38,5 Quadratmetern. Das Bezirksbild ist geprägt von Einfamilienhäusern mit großen Gärten. Entsprechend großgeschrieben wird hier das Vereinsleben. Ein Wahrzeichen des Viertels ist der Tempe-Park, benannt nach der US-amerikanischen Partnerstadt. Die hiesige Einwohnerzahl befindet sich im Rückgang – dementsprechend hat die Konradsiedlung-Wutzlhofen den niedrigsten Quadratmeterpreis für Wohnungsmieten: Er beträgt durchschnittlich 10,31 Euro.
  • Brandlberg-Keilberg: Der drittkleinste Stadtteil Regensburgs, bekannt für seine drei Naturschutzgebiete, das Erdbeerfest und den noch heute aktiven Kalkabbau. Die Bewohner des Viertels haben viel Platz: Sie wohnen durchschnittlich auf 90 Quadratmetern. Die meisten Anwohner sind über 40 Jahre alt, verheiratet und katholisch. Für den Quadratmeter zur Miete zahlt man hier laut wohnungsboerse.net durchschnittlich 10,90 Euro.

Für Studenten eine Hürde: Hier lesen Sie alles zur Wohnungs- und WG-Suche in Regensburg.

Stadtviertel-Check Regensburg: Reinhausen – Weichs – Schwabelweis

  • Reinhausen: Wieder etwas näher am Zentrum gelegen, erkennt man in Reinhausen den Ursprung als Arbeitersiedlung noch heute. Viele Unternehmen und Handwerker haben hier ihren Sitz. Das Viertel liegt am Fluss Regen und bot Fischern, Flößern und Winzern einen idealen Standort. Bevor Reinhausen 1924 von Regensburg eingemeindet wurde, war es mit 5000 Einwohnern das größte Dorf der Oberpfalz. Heute leben mehr als 9200 Menschen in Reinhausen und haben durchschnittlich 40 Quadratmeter Wohnfläche. Der Quadratemeterpreis zur Miete beträgt durchschnittlich 12,02 Euro.
  • Weichs: Im Süden des Stadtviertels fließt die Donau, im Westen der Regen, im Norden liegt Reinhausen und im Osten Schwabelweis. Die Einwohner Weichs‘ freuen sich über die Nähe zum Stadtzentrum sowie die vielen Freizeitmöglichkeiten: Nicht nur hat das Viertel mit dem Donau-Einkaufszentrum eines der größten Einkaufszentren Deutschlands zu bieten, es gibt Hallen zum Eislaufen oder für Konzerte und Messen. Knapp 4000 Einwohner leben hier auf durchschnittlich 43,7 Quadratmeter. Sie zahlen etwa 11,57 Euro Miete pro Quadratmeter.
  • Schwabelweis: Am nordöstlichen Ufer der Donau gelegen, erfreut sich Schwabelweis in den letzten Jahren vor allem bei jungen Familien enormer Beliebtheit. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider: In Schwabelweis gibt es die meisten Kinder zwischen null und drei Jahren. Vor allem der Gegensatz zwischen Industrie- und Naturschutzgebiet zeichnet das Viertel aus. Etwas mehr als 2300 Menschen leben hier auf durchschnittlich 40,7 Quadratmetern pro Kopf. Der durchschnittliche Mietpreis je Quadratmeter beträgt laut wohnungboerse.net 10,68 Euro.

In Bildern: 9 Dinge, die Regensburg einzigartig machen

Regensburgs malerische Szenerie am Abend.
Welterbe-Stadt Regensburg – sie ist schon lange kein Geheimtipp mehr für Besucher aus ganz Deutschland. Die Stadt selbst ist Regensburgs größtes Wahrzeichen: Das Zusammenspiel von Donau, Altstadt und Steinerner Brücke ist nicht nur Postkartenidylle pur. Sie bringen der Stadt auch Beschreibungen als „mittelalterliches Wunder Deutschlands“ ein. © rudi1976 via www.imago-images.de
Der Regnsburger Dom – ein beeindruckendes Wahrzeichen der Stadt
Eines der wichtigsten Wahrzeichen Regensburgs: Der Dom St. Peter. Wie durch ein Wunder wurde die Kathedrale während des Zweiten Weltkriegs kaum beschädigt. Er zählt zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken Deutschlands und erhebt sich vor allem des Nachts, beleuchtet von Scheinwerfern, majestätisch über die Regensburger Altstadt. © Lindenthaler / Peter Schickert / agefotostock / IMAGO
Die Steinerne Brücke aus der Vogelperspektive und aus Sicht eines Fußgängers.
Das bekannteste Wahrzeichen Regensburgs neben dem Dom St. Peter: die Steinerne Brücke. Sie gilt als Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst und wurde als einzige Brücke des Mittelalters weltweit bis in die 2000er hinein noch von Autos und Bussen befahren. Sie war die wichtigste Verkehrsachse der Regensburger. Heute ist sie nur für Fußgänger geöffnet und verbindet die Stadtviertel Altstadt, Stadtamhof und Steinweg-Pfaffenstein. © Alexander Rochau / Lindenthaler / IMAGO
Universität Regensburg.
Regensburg ist auch eine Studentenstadt. Mehr als 30.000 junge Menschen schreiben sich Semester für Semester an einer der Hochschulen oder der Regensburger Universität (im Bild) ein. Sie machen einen großen Teil der Bevölkerung aus und verleihen der Stadt ein junge wie reges Nachtleben. Nicht wenige verlieben sich so sehr in die Stadt, dass sie auch nach ihrem Studium bleiben und ihre berufliche Zukunft in einer der vielen großen Firmen im Speckgürtel rund um Regensburg finden. © picture alliance / Armin Weigel/dpa | Armin Weigel
Abendszene in der Altstadt, Freischankfläche nahe Haidplatz, Regensburg.
Die Regensburger Kneipen und Bars sind bis weit über die Stadtgrenzen hin bekannt. In der Altstadt locken zahlreiche Establiments mit variantenreichen Getränkekarten und leckeren Speisen. Vor allem im Sommer begeistert die Szenerie mit orangegelbem Licht und vielen jungen Menschen, die die engen Gassen Regensburgs bevölkern. © imagebroker / IMAGO
Das Cafe Prinzess ist das älteste Kaffeehaus Deutschlands.
Das älteste Kaffeehaus Deutschlands steht in Regensburg: Cafe Prinzess begrüßt seit 1686 mitten in der Altstadt seine Gäste seit 1686. Damals brachten französische Kaufleute das heiße Koffein-Getränk nach Bayern. Heute ist es das beliebte Ziel vieler Regensburger und Touristen. © imagebroker/siepmann / Lindenthaler / IMAGO
Die Jahninsel in Regensburg.
Die Jahninsel mitten in der Donau ist nicht nur wunderschön anzusehen, sie bietet vor allem im Sommer auch zahlreichen Menschen Platz, um die Sonne zu genießen. Besonders den Grillplatz nahe der Steinernen Brücke bevölkern dann zahlreiche Studenten, die den langen Tag in der Universität oder Hochschule bei einem erfrischenden Kaltgetränk abschütteln. © Gerolf Niessner/Imago
Ein Weg an der Donau in der Abendsonne.
Im Jahr 179 das erste Mal schriftlich im Rahmen eines Römerlagers erwähnt, weiß man heute dank gefundener Siedlungsspuren, dass der Regensburger Donaubogen bereits in der Steinzeit besiedelt wurde. Ein Grund für die Jahrtausendelange Anziehungskraft sind die Flüsse Regensburgs. Donau, Naab und Regen fließen im Stadtgebiet zusammen. Damals von wichtiger strategischer Bedeutung, heute ein Hauptgrund für die malerische Szenerie. Ein Abendspaziergang zum Beispiel an der Donau entlang lässt das Herz eines jeden Romantikers höher schlagen.  © Volker Preußer / IMAGO
Gloria von Thurn und Taxis hält regelmäßig Veranstaltungen auf Schloss St. Emmeram ab.
Gloria von Thurn und Taxis ist zusammen mit den Veranstaltungen auf Schloss St. Emmeram, wie dem Weihnachtsmarkt und den Schlossfestspielen, ein fester Bestandteil Regensburgs. Bei den Events begrüßt Prinzessin von Thurn und Taxis, so ihr amtlicher Familienname, regelmäßig auch die politische Prominenz Deutschlands.  © PPE / APress / IMAGO

Stadtviertel-Check Regensburg: Ostenviertel – Kasernenviertel – Galgenberg

  • Ostenviertel: Mit 944 Hektar eines der größten Viertel Regensburgs und Heimat der Häfen. Zugleich steht das Ostenviertel wie kaum ein anderer Stadtbezirk für Wandel: Auf dem ehemaligen Gelände der Zuckerfabrik steht heute ein modernes Wohnviertel, der denkmalgeschützte Schlachthof saniert und zu einem Tagungszentrum umgebaut. Mehr als 11.000 Menschen leben hier auf etwa 35 Quadratmetern pro Kopf. Der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter liegt bei 12,95 Euro.
  • Kasernenviertel: Die Geschichte dieses Viertels ist von Militär, Industrie und Gewerbe geprägt. Heute weichen deren Bauflächen mehr und mehr neuen Wohngebieten. Im Zuge des Projekts Soziale Stadt soll das Kasernenviertel künftig deutlich aufgewertet werden, unter anderen ein Hallenbad und ein Begegnungszentrum befinden sich im Bau. Zwar weist das Kasernenviertel die niedrigste Wohnfläche pro Kopf auf (31,3 Quadratmeter), dafür stehen den Bewohnern 213 Quadratmeter Fläche für Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Beliebt bei Studenten ist zum Beispiel der BMX-Dirtpark. Der Mietpreis je Quadratmeter beträgt durchschnittlich 13,66 Euro.
  • Galgenberg: In Regensburg gibt es eigentlich kein richtiges Studentenviertel, da sich diese auf das gesamte Stadtgebiet verteilen. Doch der Galgenberg kommt einem Studentenviertel definitiv am nächsten. Früher Heimat der reichsstädtischen Todesstrafe, stehen hier heute die Universität Regensburg und die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH). Der botanische Garten der Uni, die größte Bibliothek der Stadt und ein reges Nachtleben machen den Galgenberg zum Magnet für junge Leute. Die Anwohner sind zwischen 20 und 35 Jahre alt, bevorzugen das Fahrrad gegenüber dem Auto und wohnen vor allem in der dafür bekannten Otto-Hahn-Straße in WGs. Das hat aber seinen Preis: Mit Stadtamhof ist der Galgenberg auch das teuerste Viertel Regensburgs. Für den Quadratmeter zahlt man durchschnittlich 14,05 Euro Miete.
Vom Westenviertel bis zu Reinhausen: Das sind die Regensburger Stadtviertel.

Stadtviertel-Check Regensburg: Kumpfmühl-Ziegetsdorf-Neuprüll – Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen – Westenviertel

  • Kumpfmühl-Ziegetsdorf-Neuprüll: Wegen seiner weit zurückreichenden Vergangenheit ist dieses Viertel auch als historische Keimzelle der Stadt bekannt. Mit dem Fernsehturm steht hier das höchste Gebäude Regensburgs. Auch das Trainingsgelände des SSV Jahn Regensburg befindet sich hier. Mehr als 22.000 Bewohner, meist im Alter von 30 bis 50 Jahren, leben hier auf durchschnittlich 37,9 Quadratmetern pro Kopf und zahlen durchschnittlich 12,81 Euro Miete pro Quadratmeter.
  • Großprüfening-Dechbetten-Königswiesen: Das dörfliche Großprüfening, die Hochhäuser in Königswiesen und die Familiengegend in Dechbetten – dieses Stadtviertel ist äußerst abwechslungsreich. In Königswiesen leben viele junge Erwachsene mit durchschnittlich etwa 38 Quadratmetern Wohnfläche. Beliebtes Freizeitziel ist vor allem der Königswiesenpark. Mit 11,13 Euro Miete pro Quadratmeter ein vergleichsweise günstiges Viertel, auch für Studenten.
  • Westenviertel: Hier wohnen die meisten Menschen Regensburgs. Viel Grün und das Donauufer prägen das Bild des Viertels. Knapp 29.000 Anwohner haben hier etwa 44 Quadratmeter pro Kopf zur Verfügung. Vor allem bei jungen Familien ist das Westenviertel beliebt. Etwas teurer ist daher auch der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei den Mieten: Er beträgt laut wohnungsboerse.net 13,51 Euro.

Stadtviertel-Check Regensburg: Ober- und Niederwinzer-Kager – Oberisling-Leoprechting-Graß – Burgweinting-Harting

  • Ober- und Niederwinzer-Kager: Noch heute dörflich geprägt und für seinen Wein- und Gemüseanbau bekannt. Weniger als 1000 Menschen leben hier, haben dafür aber knapp 50 Quadratmeter pro Kopf zur Verfügung. Laut immobilienscout24.de liegt der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter dafür bei unter zehn Euro, die Experten beziffern ihn mit 9,72 Euro.
  • Oberisling-Leoprechting-Graß: Das Universitätsklinikum prägt das heutige Bild dieses Viertels. Viele der Mitarbeiter leben auch hier. Viel Platz steht hier für Aktivitäten im Freien zur Verfügung – das Stadtportal schreibt von insgesamt 2500 Quadratmetern. Viele Sportvereine sind hier ansässig, außerdem befindet sich in Oberisling-Leoprechting-Graß das Regensburger Jahn-Stadion. Etwa 3700 Bewohner haben 43 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Der Mietpreis pro Quadratmeter beträgt laut wohnungsboerse.net durchschnittlich 11,08 Euro – immobilienscout24.de beziffert ihn mit 9,86 Euro.
  • Burgweinting-Harting: Das größte und jüngste Stadtviertel von Regensburg. Erst 1977 wurde es eingemeindet. Es umfasst 1270 Hektar Fläche. Vor allem Familien leben hier und die meisten Haushalte besitzen ein Auto. Einer vierköpfige Familie steht durchschnittlich 150 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung und unter anderem dank dem 80 Hektar großen Schutzgebiet Weintinger Hölzl haben die Anwohner über 1100 Quadratmeter Platz zum Bewegen in der freien Natur, heißt es auf dem Stadtportal Regensburg. Der Mietpreis pro Quadratmeter liegt hier durchschnittlich bei rund 10 Euro.

Regensburg: Studenten zwischen Traumlagen und verzweifelter Wohnungssuche

Ein klassisches Studentenviertel, wie es das in vielen Großstädten gibt, hat Regensburg nicht. Das macht die Suche nach Wohnraum natürlich etwas einfacher. Natürlich sind aber die zentrumsnahen Viertel wie die Innenstadt, Stadtamhof und weite Teile des Westenviertels beliebt bei jungen Menschen. Vor allem aber der Galgenberg ginge wohl als klassisches Studentenviertel durch, allein, weil hier die Uni und die OTH stehen. Entsprechend teuer fällt aber die Miete ins Gewicht, daher leben die meisten Studenten hier in WGs.

Eine gute Mischung aus bezahlbaren Mieten und machbarer Distanz zu Uni/OTH bieten die Viertel Burgweinting-Harting und Oberisling-Leoprechting-Graß. Auch die vielen Freizeitmöglichkeiten und Sportvereine machen diese Gegenden für Studenten besonders attraktiv. (fhz)

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Rubriklistenbild: © Manfred Segerer / Shotshop / Manfred Segerer / IMAGO / Merkur-Collage

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