Mitternacht war es so weit: Foto zeigt, mit welcher Wucht das Unwetter im Zentrum von München tobte
VonLucas Sauter Orengo
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Das Unwetter, welches in der Nacht über die Region fegte, dürfte wohl das schwerste des Jahres gewesen sein. Ein Foto zeigt, mit welcher Wucht die Front München erreichte.
München - Die ganze Stadt ächzte am Dienstag (11. Juli) unter der brachialen Hitze, die sich besonders im Laufe des Tages in der Stadt staute. Am späteren Nachmittag zeigten Thermometer gar bis zu 37 Grad an. Auch der Abend brachte keine Abkühlung - zunächst. Im Laufe der späteren Stunden des Tages konnte bereits anhand der Luft bemerkt werden: Hier braut sich etwas zusammen. Regen-Radare zeigten dann, was sich Richtung Landeshauptstadt auf den Weg macht: Eine monströse Gewitter-Front aus Westen nahm gegen Mitternacht Kurs auf die Stadt. Das Unwetter entlud sich dann auf fulminante Art und Weise, die Folgen sind bis in den Mittwoch hinein zu spüren.
Brachiales Unwetter entlädt sich über München - Foto zeigt Ausmaß mitten in der Stadt
Fast der gesamte S-Bahn- und Nahverkehr stand zum Start in den Tag still. Umgefallene Bäume waren meist der Grund, weshalb Schienen nicht oder kaum befahrbar waren. Doch auch im Stadtgebiet waren die Folgen des Unwetters beinahe überall deutlich zu spüren: Laub, Äste und anderweitige Opfer des heftigen Winds aus der Nacht zeigen, was die Gewitter-Zellen für eine Wucht mit sich brachten.
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Auch vor dem Zentrum Münchens machte das Gewitter keinen Halt. So teilte etwa ein anonymer Nutzer der App „Jodel“ ein Foto, das das Ausmaß der Wucht deutlich macht.
Heftiges Gewitter sucht München in der Nacht heim - und hinterlässt seine Spuren
Zu sehen ist ein kräftiger, älterer Baum, der mitten auf der Straße liegt und mehrere Autos, darunter einen Smart, beinahe vollständig bedeckt. Das Foto, so der Urheber, wurde in der Maxvorstadt, genau genommen in der Zieblandstraße aufgenommen. Dass in der Unwetter-Nacht in München keine Menschen zu Schaden gekommen sind, ist dabei die erfreulichste Nachricht der Nacht. Die Aufräumarbeiten werden indes wohl noch länger andauern.
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