Die Rede ist von mehr als 18 Millionen Euro

Sanierung des Badeparks: Enorme Summe steht im Raum

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In die Jahre gekommen: Der Badepark müsste dringend saniert werden. Die Kosten dafür kann Bad Wiessee aber nicht alleine stemmen.
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Der Badepark ist in die Jahre gekommen und braucht dringend eine Sanierung. Doch die könnte Unsummen verschlingen, wie jetzt im Gemeinderat deutlich wurde. Die Rede ist von mindestens 18 Millionen Euro.

Bad Wiessee Der Wiesseer Badepark muss dringend saniert und aufgehübscht werden. Um ein Konzept für die Zukunft zu entwerfen, wurde Ende 2017 ein eigener Arbeitskreis (AK), bestehend aus Gemeinderäten und dem Wiesseer Projektentwickler Helmut Karg, gegründet. Mittlerweile liegen offenbar die Ergebnisse dieser Arbeit vor – öffentlich präsentieren wollte sie der amtierende Bürgermeister Robert Huber (SPD) im Gemeinderat aber noch nicht. Zunächst müsse die Finanzierung geklärt sein, argumentierte er. Die Rede ist von einer gewaltigen Summe: 18 bis 20 Millionen Euro stehen im Raum. Ein Betrag, den Bad Wiessee „nie im Leben“ alleine werde stemmen können, räumt Huber auf Nachfrage ein. „Für ein solches Projekt sind wir auf viele Helfer angewiesen.“

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Das Thema „Sanierung Badepark“ kam am Rande der eigentlichen Tagesordnung auf. CSU-Fraktionssprecher Kurt Sareiter wollte wissen, warum es keine Treffen des AK Badeparks mehr gebe. Die Arbeit sei auf einem Niveau angekommen, mit dem man in die Zukunft gehen können, entgegnete Huber. Jetzt gelte es, die Grundfinanzierung auf den Weg zu bringen. So lange nicht klar sei, ob und wie die Finanzierung geschultert werden könne, wolle er die Pläne nicht öffentlich vorstellen. „Sonst machen wir den Leuten die Zähne lang, und am Ende können wir es nicht bezahlen.“

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Florian Sareiter (CSU), selbst Mitglied im Arbeitskreis, sah es anders. Er hätte die bisherigen Ergebnisse in Sachen Badepark schon jetzt gerne dem Gesamt-Gremium und der Öffentlichkeit präsentiert. „Wir müssen doch erst schauen, ob es überhaupt gewollt ist“, meinte er mit Blick auf das entworfene Sanierungskonzept. Zumal einige Gruppierungen, zum Beispiel die Vermieter und die Tal-Bürgermeister, bereits in das Thema involviert seien. Diesen Punkt griff auch Kurt Sareiter auf. Es wäre interessant, meinte er, ob die anderen Tal-Gemeinden bereit sind, sich an einer Finanzierung zu beteiligen. „Die Bevölkerung will das schon wissen.“ Doch Huber blieb bei seinem Kurs: „Das ist noch nichts für die Öffentlichkeit.“

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