Traditionsveranstaltung

Schnabler-Rennen in Gaißach: Nur Unfall trübt Bilanz

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Das „Hohe Komitä“ ist trotz allem insgesamt zufrieden mit den Verlauf des Schnabler-Rennens.
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Etwas getrübt war die Stimmung bei der Siegerehrung nach dem Gaißacher Schabler-Rennen nur dadurch, dass ein Fahrer nicht anwesend sein konnte. Ein Teilnehmer hatte sich bei einem Sturz verletzt - offenbar doch schwerer als zunächst angenommen.

Gaißach – Georg Fischhaber, Vorsitzender des veranstaltenden Schnabler-Vereins, zog am Montag nach dem Gaißacher Schnabler-Rennen im Gespräch mit dem Tölzer Kurier Bilanz.

Herr Fischhaber, wissen Sie schon Näheres über den verletzten Teilnehmer?

Seine Verletzung hat sich leider doch als schwerwiegender herausgestellt als anfangs angenommen. Er ist noch im Krankenhaus. Eigentlich hatten wir gehofft, dass er abends bei der Siegerehrung wieder dabei ist. Als er dann doch fehlte, war die Stimmung natürlich erst einmal unten. Es ist doch ganz klar unser größter Wunsch beim Schnabler-Rennen, dass es keine Verletzten gibt. Wir wünschen im wirklich alles Gute.

Bei der Abreise hatten viele Besucher Probleme, vom völlig aufgeweichten Parkplatz wegzukommen. Hätte sich das verhindern lassen?

Wir haben wirklich getan, was wir konnten, und die Probleme tun uns auch leid. Aber irgendwo ist das die Gewalt der Natur. Drei Tage vorher war der Boden auf den Parkplätzen noch steinhart gefroren. Als es am Samstag geregnet hat, hat uns das natürlich zurückgeworfen, aber wir konnten das Rennen deswegen nicht mehr absagen. In der Nacht haben wir noch alles probiert, um die Parkplätze wieder gut herzurichten. Bei der Anfahrt der Besucher war auch alles noch einwandfrei, aber ausgerechnet während des Rennens ist es dann so warm geworden. Am Ende haben aber die Leute ziemlich gut zusammengeholfen.

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Sind denn alle vom Parkplatz runtergekommen?

Ein paar stehen immer noch da, aber ich glaube, das liegt eher daran, dass diejenigen nicht mehr fahren konnten.

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Können Sie trotz allem eine positive Bilanz des Schnabler-Rennens ziehen?

Ja, sonst war es ein saugutes Rennen. Das Wetter hat gepasst, es war angenehm zum Draußen-Stehen, die Leute waren gut drauf, die Strecke war gut, die Organisation war top, auch bei den Verpflegungsständen der Vereine. Alles in allem war es genial.

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