Führungen durchs Schulhaus

Tag der offenen Tür: Viel Lob für neue Schongauer Grundschule

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Stadtbaumeister Sebastian Dietrich (li.) führte die interessierten Besucher am Tag der offenen Tür durch die neue Grundschule.

Einen ganzen Tag lang hatten Nutzer und Interessierte jüngst Gelegenheit, den Teilneubau der Staufer Grundschule im Schongauer Schulzentrum zu besichtigen. Und alle waren sie voll des Lobes darüber, was die Stadt dort für rund 20 Millionen Euro auf die Beine gestellt hat.

Schongau – Das neue Gebäude beheimatet drei Lernhäuser mit je vier Klassenzimmern, Gruppenraum und Lehrerstützpunkt, eine Einfachsporthalle sowie die zentrale Aula mit Musikzimmer und Mehrzweckraum. Darüber hinaus sind in dem Neubau der zweigruppige Schülerhort „Clara Fey“ sowie die zentrale Schülermensa für das gesamte Schulzentrum Schongau untergebracht.

„Die Sebastian Dietrich-Grundschule“, scherzte Falk Sluyterman bei seiner Begrüßung am Tag der offenen Tür mit Blick darauf, dass der Stadtbaumeister in den vergangenen Jahren den Neubau intensiv begleitet hatte. Schongaus Bürgermeister erinnerte auch an die lange Planungsphase. Dabei sei es zunächst um die Frage gegangen: „Sanierung des Altbaus oder gleich einen Neubau?“ Danach sprach alles für einen Neubau, weil die Stadt für die Sanierung des Altbaus keinerlei staatliche Zuschüsse erhalten hätte. Einschließlich der Planungsphase hatte es zweieinhalb Jahre gedauert. Der Grundschulneubau ist dabei nur ein Teil der Maßnahmen. Bis 2022, so Schongaus Bürgermeister, fließen 65 Millionen Euro in das Schulzentrum Schongau.

Stadtbaumeister Sebastian Dietrich hatte den Tag über die Führungen durch das neue Haus übernommen. Er erläuterte dabei das neuartige Konzept der „Lernhäuser“ und der Ganztagsnutzung und erklärte die Ausstattung des digitalen Klassenzimmers. Als „Bayerns renommiertester Schulneubau“, bezeichnete er die neue Grundschule. In der Schulmensa, so Dietrich, werde frisch gekocht und ausgeliefert. Auch extern.

Fritz Lutzenberger, er gehörte zu den Besuchern, sagte: „Sehr schön und sehr teuer, aber wenn ich sehe, was da entstanden ist, hat es sich gelohnt.“ Peter Blüml meinte, „sehr modern, großzügig und sehr kinderfreundlich“. Daniel Blum, er ist der SPD-Ortsvorsitzende, zeigte sich beeindruckt von all dem, weil er das alte Gebäude noch „kennt wie meine Hosentasche.“ Er habe etliche Jahre Hausmeister Wolfgang Klein bei der Arbeit im Haus geholfen. Ehrenamtlich. Er erinnerte sich daran, dass allein aus seiner eigenen Familie drei Generationen in die alte Schule gegangen sind. 

Bei der Eröffnungsfeier am Tag zuvor hatte der für den Neubau verantwortliche Architekt Franz Balda gesagt, es sei die schönste Schule, die er je hatte bauen dürfen.

VON WALTER KINDLMANN

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