Toller Erfolg für die Gaißacher Band „Break out‘s“: Beim Nachwuchswettbewerb SchoolJam haben die drei Musiker das Regiofinale gewonnen. Jetzt
Update vom 1. März: Jetzt gilt es. Das Online-Voting, das die Gaißacher Band „Break out‘s“ ins Bundesfinale des SchoolJam-Wettbewerbs auf der Musikmesse in Frankfurt bringen könnte, läuft. Die Schwestern Maria (Gitarre/Gesang) und Vroni (Bass/Gesang) Rest sowie Luca Lapper (Schlagzeug) hoffen auf große Unterstützung. Noch bis zum 10. März kann man auf verschiedenen Internetseiten abstimmen – unter anderem auf www.schooljam.de/ppv-voting
Gaißacher Band gewinnt Regiofinale
Gaißach – SchoolJam ist ein einzigartiges Non-Profit-Projekt zur Förderung junger Nachwuchsbands und zugleich Ausrichter des größten Wettbewerbs in Deutschland für Schulbands. Einen ersten Schritt in Richtung Gesamtsieg haben jetzt die „Break out’s“ gemacht: Die Schwestern Maria (14) und Vroni (13) Rest aus Gaißach haben zusammen mit Luca Lapper (14) in der Münchner Konzerthalle Backstage das Regiofinale der neun besten Bewerbergruppen aus Bayern gewonnen.
Und die Reise ist damit noch nicht zu Ende. „Die besten acht Bands der zehn Regiofinals dürfen zum Wettbewerbsfinale während der Musikmesse in Frankfurt“, sagt Maria Rest. Die Auswahl dieser acht Gruppen erfolgt auf zwei Wegen: Ein Teil der Finalisten wird von einer Jury bestimmt, der andere über ein Onlinevoting ermittelt. Die MP3-Files von den Konzertmitschnitten der 20 besten Bands aus den Regiofinals kann man auf verschiedenen Internetportalen anhören und dort abstimmen. Die User der einzelnen Portale bestimmen jeweils eine Band, die zum Finale Anfang April nach Frankfurt fahren soll. In einer letzten Runde wird dann vor einer Jury gespielt, die unter anderem mit bekannten deutschen Musikern und weiteren Größen der Musikszene besetzt ist.
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Der Hauptpreis hat seinen Namen wirklich verdient: Die Siegerband tritt auf den renommierten Open-Air-Festivals „Hurricane“ und „Southside“ auf. Dazu gibt es eine zweitägige Studio-Session in den Abbey Road Studios in Frankfurt und ein Live- Coaching im Studio 20/20 im nordrhein-westfälischen Werne.
Seit Beginn an rühren Bands wie Revolverheld, Silbermond, Tokio Hotel, Nena und die Scorpions für SchoolJam die Werbetrommel. Für den aktuellen Wettbewerb „waren insgesamt über 1000 Gruppen gemeldet“, berichtet Hans Lapper, Vater von Drummer Luca, der die Anmeldung abgeschickt hat. Daraus wurden die besten 120 Bands herausgefiltert, die dann in den Regiofinals in der ganzen Republik auf der Bühne standen, um ihr Können zu zeigen. Die „Break Out’s“ haben die Jury in München mit „Feeling good“ und „Keiner hört zu“ überzeugt. Beides sind Eigenkompositionen mit eigenen Texten. Gefeilt wurde an ihnen an der Bayerischen Musikakademie Schloss Alteglofsheim. Dort hat das Trio in den letzten Ferien an einem einwöchigen Workshop teilgenommen und die Songs dort auch aufgenommen.
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Bewertet wurde beim SchoolJam der deutsche Mundartpop „Keiner hört zu“. Darin geht es um aktuelle Probleme unserer Zeit. „Die Welt schnappt nach Luft, wir nehmen ihr den letzten Zug“, versuchen Maria, Vroni und Luca wachzurütteln. „Ich überlege mir die Strukturen, die Melodie und dann den Text“, verrät Maria. Gemeinsam wird schließlich der Feinschliff vorgenommen.
Nun wird natürlich auf kräftige Unterstützung nicht nur aus dem Freundes- und Bekanntenkreis gehofft. „Schön wäre es, wenn wir aus dem ganzen Landkreis und darüber hinaus Stimmen bekommen würden“, geht ein Appell an alle Altersgruppen. Die Abstimmung beginnt Ende Februar. Wann genau, wird noch bekannt gegeben. Hans Demmel