VonSilke Schederschließen
Glück im Unglück für die Pächter des „Schützenhauses“ in der Jachenau: Ein Brand hat die Küche völlig zerstört, die beiden Männer aber blieben unverletzt.
Jachenau – Viele Wanderer und Mountainbiker trauten am Wochenende ihren Augen nicht: Trotz schönstem Ausflugswetter blieb das „Schützenhaus“ in der Jachenau geschlossen. Die Pächter hätten zwar gerne aufgesperrt. Das ging allerdings nicht. Ein Brand in der Küche am Montag vor einer Woche hat die Küche zerstört.
Das Unglück zwingt Hans und Ermerson Pohl voraussichtlich zu einer vier- bis sechswöchigen Zwangspause. „Gerade jetzt zur Wanderzeit, wo mehr los ist als im Sommer“, sagt Hans Pohl und seufzt. An eine Bewirtung der Gäste aber sei nicht zu denken: Das Feuer beschränkte sich zwar auf die Küche. Der Rauch aber hat sich im gesamten Lokal festgesetzt. „Alles muss von einer Spezialfirma gereinigt werden“, sagt Pohl. Das Hauptproblem besteht jedoch in der langen Lieferzeit einer neuen Küche.
Feuer ging von allein aus
Nach Angaben des Polizei brach das Feuer gegen 4.30 Uhr in der Kühltheke in der Küche aus. Der Rauchmelder im Gastraum riss die Pächter aus dem Schlaf, sie wohnen im selben Haus. Hans Pohl spricht von „Glück im Unglück“: Vermutlich aufgrund von Sauerstoffmangel ging das Feuer von alleine wieder aus. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn die Flammen auf das gesamte Gebäude übergegriffen hätten. Für bereits gebuchte Veranstaltungen bieten die Pächter eine Zeltlösung an. Ansonsten muss umdisponiert werden. Der Jahrtag der Gebirgsschützenkompanie Jachenau am kommenden Samstag beispielsweise findet nun nicht im „Schützenhaus“, sondern im Gasthof Jachenau statt.
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