Stadtrats-Entscheidung

Radler-Brücke über die Schwere-Reiter-Straße: Stadtrat will Idee noch nicht aufgeben

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Der Wunsch einer Brücke über die Schwere-Reiter-Straße bleibt bestehen.
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Der Stadtrat hält an den Plänen für eine Brücke über die Schwere-Reiter-Straße fest. Nun ist der Freistaat aufgefordert, Flächen bereitzustellen.

Die Brücke für Radler und Fußgänger über die Schwere-Reiter-Straße soll weiter geprüft werden. Das hat der Stadtrat am Mittwoch entschieden. Das Mobilitätsreferat hatte die Brücke abgelehnt, weil der Platz für die ursprüngliche Variante nicht ausgereicht habe.

Brücke über Schwere-Reiter-Straße: Freistaat soll noch im laufenden Quartal benötigte Flächen zur Verfügung stellen

Auf mehrheitlichen Wunsch soll sich nun die Stadtspitze beim Freistaat dafür einzusetzen, dass dieser sich möglichst noch im laufenden Quartal dazu bereiterklärt, für den Brückenbau benötigte Flächen nördlich der Schwere-Reiter-Straße zur Verfügung zu stellen. Sollte dies scheitern, will der Stadtrat auf eine alternative Variante für die Brücke ausweichen.

Unabhängig von der Brücken-Frage soll der Bereich umgebaut werden. Eine Spur für Rechtsabbieger wird entfallen, um Fußgängern und Radfahrern mehr Platz zu bieten. Der Platz vor den Strafjustizzentrum soll zudem besser in die Umgebung integriert werden. Darüber hinaus wird es mehr Komfort beim Umsteigen am Leonrodplatz geben, das Kreativquartier erhält einen breiteren Gehweg. Auf Höhe der Infanterie-/Ackermannstraße wird zudem eine Fußgängerfurt über die Schwere-Reiter-Straße geschaffen.

Umbau des Bereichs Schwere-Reiter-Straße - Verkehrspunkt anzupassen, sei ein wichtiges Anliegen

„Das Viertel entwickelt sich, es entsteht mehr Wohnraum für noch mehr Menschen“, sagte Grünen-Stadträtin Anna Hanusch. Den Verkehrspunkt Schwere-Reiter-Straße anzupassen, sei daher ein wichtiges Anliegen. SPD-Stadtrat Nikolaus Gradl: „Für die Verkehrssicherheit sind der Wegfall des Rechtsabbiegers und die breiteren Radwege eine deutliche Verbesserung.“

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