Er hatte Angst vor der Polizei

Bei Sindelsdorf: 22-Jähriger Unfallverursacher warf Marihuana in die Hecke

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Die Penzberger Polizei musste 2017 oft ausrücken.
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Nach einem Unfall bei Sindelsdorf hat der 22-Jährige Verursacher aus Angst vor der Polizei ein Glas mit Marihuana in der Hecke verschwinden lassen. Er konnte nicht wissen, dass diese  in Zivil schon da war.

Ein 22-Jähriger aus Stuttgart hat am Freitagabend gegen 18.50 Uhr an der Autobahnausfahrt Sindelsdorf nicht nur einen Unfall verursacht, sondern es flog auch auf, dass er Marihuana dabei hatte. Der junge Autofahrer hatte beim Auffahren auf die Bundesstraße 472 - er wollte Richtung Habach abbiegen - die Vorfahrt missachtet.  Sein Wagen kollidierte deshalb laut Polizei Penzberg mit dem eines Oderdingers, der in Richtung Bad Tölz unterwegs war.

In den Fahrzeugen wurden jeweils die Beifahrerinnen leicht verletzt, und es entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 11 000 Euro. Der herbeigerufene Rettungsdienst versorgte die beiden verletzten Frauen. Die zwei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, wie die Polizei Penzberg mitteilte. 

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Als der 22-Jährige Unfallverursacher hörte, dass die Polizei verständigt wurde, warf er ein Glasgefäß samt Inhalt in eine nahe gelegene Hecke. Die Aktion wurde jedoch von einem Unfallzeugen, einem Polizeibeamten in Zivil, beobachtet. Dieser informierte dann seine Kollegen, die den Unfall aufnahmen. Das Glas wurde in der Hecke gefunden, und es stellte sich heraus, dass sich in ihm Marihuana befand.  

Der junge Mann aus Stuttgart muss sich nun nicht nur für den Unfall verantworten, sondern auch wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln. 

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