VonSascha Karowskischließen
Das Verbot von Böller und Feuerwerk in München soll ausgeweitet werden. Das fordern Stadträte von ÖDP und München-Liste in einem Antragspaket.
München - Böllerverbotszonen in München sollen ausgeweitet und Grünanlagen besonders geschützt werden. Das fordern ÖDP und München-Liste in einem Antragspaket. Damit sollen Belange der Anwohner, Tiere, Pflanzenwelt und die Luftqualität noch besser geschützt werden.
Für Tierwohl und bessere Luft: ÖDP und München-Liste wollen weitere Verbotszonen für Böller und Feuerwerk
Denn Böllerei und Feuerwerke hätten für einen sprunghaften Anstieg der Feinstaub und Schadstoffwerte gesorgt und zudem Wild- und Haustier verschreckt. Zudem seien zum Jahreswechsel 35 Tonnen Silvestermüll entstanden.
Für Silvester 2024 soll daher in dichtbesiedelten Gebieten auch außerhalb des Mittleren Rings ein Böllerverbot erlassen werden. Als dichtbesiedelte Gebiete werden hierbei Bereiche mit mehr als dreistöckiger Bebauung angesehen, sofern sie nicht als Gewerbe-, Industrie- und Sondergebiete gewidmet sind. Außerdem wünschen die Stadträte, dass ein Feuerwerksverbot in die städtische Grünanlagensatzung aufgenommen werden soll, um Flora und Fauna sowie die Naherholungsfunktion der Grünanlagen zu schützen und die Kosten für ihre Reinigung zu reduzieren. Ausnahmegenehmigungen für öffentliche Feuerwerke könnten im Einzelfall durch die Landeshauptstadt erteilt werden.
ÖDP-Chef Tobias Ruff: Durch die Ausweitung möchten wir die Belastung durch Lärm und Schadstoffe reduzieren
„Feuerwerke und Böller machen Krach und Schmutz und sind gefährlich“, sagt ÖDP-Chef Tobias Ruff. Das Antragspaket soll den Jahreswechsel nicht nur für Anwohner, sondern auch für die Umwelt verträglicher gestalten. „Durch die Ausweitung von Böllerverbotszonen und die Feuerwerksverbote in Grünanlagen und Landschaftsschutzgebieten möchten wir die Belastung durch Lärm und Schadstoffe reduzieren.“
