Rückblick des Bürgermeisters

Staus auf der Flinthöhe sorgen in Greiling weiter für Ärger

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So sieht die Planung der Nordspange aus.

In der Dezembersitzung des Greilinger Gemeinderates ist es Tradition, dass der Bürgermeister Rückschau hält. Anton Margreiter griff zudem einige Punkte heraus, die für die Zukunft der Vorberg-Gemeinde bedeutend sind.

Greiling – Das neue Feuerwehrgerätehaus zum Beispiel, dessen Rohbau mittlerweile steht, hat sowohl den Bauausschuss als auch den Gemeinderat in vielen Sitzungen auf Trab gehalten, sagte der Rathauschef in seinem Rückblick. „Ich bin mir sicher, dass unsere Feuerwehr Mitte des kommenden Jahres mit allen Gerätschaften in das moderne Haus einziehen kann und wir alle gemeinsam eine würdige Einweihung feiern können“, so Margreiter. Seinen besonderen Dank richtete er an die Verantwortlichen der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit.

Bereits den Betrieb aufgenommen hat der neue Waldkindergarten, der von der Elternschaft gewünscht worden war, nachdem absehbar war, dass die bestehenden Betreuungsplätze der Greilinger Kindertagesstätte nicht ausreichen würden. In nur zehn Monaten habe man es geschafft, einen Standort zu finden, ein Konzept zu entwickeln und nach mehreren Anläufen eine pädagogische und baurechtliche Genehmigung für die „Oachkatzlgruppe“ zu erhalten, so der Bürgermeister. „Ohne das große Engagement unseres Bauamts, von Gemeinderat Christoph Kitterle, der Kita-Leitung und der Elternschaft wäre uns das niemals gelungen“, freute sich das Gemeindeoberhaupt. Die Kinder und das Team würden sich im Wald „sehr wohl fühlen“.

Ein „Greilinger durch und durch“ ist Josef Langeder. Margreiter bereitete es sichtlich Freude, auf die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an den langjährigen Gemeinderat und Zweiten Bürgermeister hinzuweisen und ihm für sein ehrenamtliches Engagement für die Gemeinde zu danken, für die er sich noch immer einsetze.

Ein Problem bleiben laut Margreiter die Staus auf der Flinthöhe und ihre negativen Auswirkungen auf Greiling. Es würden noch viele Jahre vergehen, bis die Nordumfahrung von Bad Tölz als effektive Verkehrslösung fertiggestellt sei. Die Chancen, dass die von Greiling geforderten Nachbesserungen in die Planung aufgenommen werden, stehen nicht zum Besten. Aber Margreiter zeigte sich mit Blick auf das Staatliche Bauamt beharrlich. „Wir werden mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür kämpfen, dass sich die Lebensqualität unserer Bürger nicht nachteilig verändert.“

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Zum Abschluss bedankte sich der Rathauschef bei seinem Stellvertreter Andreas Kastenmüller und bei allen Gemeinderäten für die „überaus kollegiale Zusammenarbeit und gute Stimmung im Gemeinderat“, beim Personal der Verwaltungsgemeinschaft und der Gemeinde sowie bei allen, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwesen einbringen. Für 2019 wünschte sich Margreiter „viele Kandidaten für die Kommunalwahl 2020.“ Bürgermeister-Stellvertreter Andreas Kastenmüller gab die Dankesworte postwendend zurück.  ps

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