Jachenau

Strafzettel auch für Einheimische

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Zeitung: Falschparken soll drastisch teurer werden
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Wegen des enormen Ausflugsverkehrs hat die Polizei zuletzt auch in der Jachenau verstärkt Präsenz gezeigt – was die Gemeinde prinzipiell natürlich begrüßt.

Jachenau – Bürgermeister Klaus Rauchenberger berichtete in der jüngsten Gemeinderatssitzung aber auch von einem kleinen Nebeneffekt, der weniger willkommen ist. Denn nicht nur wild parkende Tagestouristen fanden über Pfingsten Strafzettel an der Windschutzscheibe vor, sondern auch der ein oder andere Jachenauer.

Hintergrund: Auf den gebührenpflichtigen Wanderparkplätzen müssen Einheimische nach dem Willen der Gemeinde eigentlich nicht bezahlen. Das gilt insbesondere für den Parkplatz am „Schützenhaus“, auf dem auch die örtlichen Kirchgänger ihre Autos abstellen. „Wir wollen nicht, dass die Leute einen Strafzettel bekommen, wenn sie zum Beispiel bei einer Beerdigung sind“, erklärt Rauchenberger. Zu erkennen sind die Autos der Jachenauer daran, dass sie einen Aufkleber mit dem Gemeindewappen an der Windschutzscheibe kleben haben. Die Mitarbeiter des Zweckverbands, den die Gemeinde mit der Parküberwachung beauftragt hat, wissen darüber auch Bescheid – nicht aber die Polizei, für die ein solcher Aufkleber rechtlich keine Bedeutung hat.

Jachenau verdoppelt die Parkgebühr

Rauchenberger will jetzt noch einmal das Gespräch mit der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde suchen. Ziel ist es, eine sichere Lösung zu finden, um den Einheimischen kostenloses Parken zu ermöglichen, zum Beispiel über eine Anwohnerparkregelung.  

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