VonLucas Sauter Orengoschließen
Tagelang hatte man nach den beiden Vermissten im Eibsee gesucht. Jetzt, knapp eine Woche nach dem Unglück, gibt es traurige Gewissheit.
Grainau - Jetzt gibt es traurige Gewissheit. Der 33-jährige Vater und sein sechsjähriger Sohn, die am 5. Juli im Eibsee untergegangen waren, wurden am Samstag, 12. Juli, tot geborgen. Das Kind war gegen 11.15 Uhr von einem Tretboot ins Wasser gefallen. Sein 33-jähriger Vater sprang sofort hinterher, um ihm zu helfen. Beide gingen jedoch im See unter und wurden seitdem vermisst.
Traurige Gewissheit: Ertrunkener Vater und Sohn tot aus Eibsee geborgen
Unmittelbar nach dem Vorfall starteten umfangreiche Suchmaßnahmen. Zahlreiche Helfer, darunter Taucher, Rettungsboote mit Sonargeräten, Kräfte der Wasserwachten aus Eibsee, Grainau und Krün, Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Rettungs- und Polizeihubschrauber, beteiligten sich an der Suche. Allein am Tag des Vorfalls waren rund 70 Einsatzkräfte der Rettungsorganisationen und der Polizei im Einsatz. Auch in den folgenden Tagen suchten viele Helfer weiter nach den Vermissten. Dabei kamen speziell ausgebildete Taucher, Diensthunde und ein Hubschrauber der Bayerischen Bereitschaftspolizei zum Einsatz.
Vater und Sohn tot aus Eibsee geborgen: Taucher hatten tagelang gesucht
Seit Freitag, dem 11. Juli 2025, unterstützte eine externe Spezialfirma die Suche. Der Tauchfirma gelang es noch am selben Tag, konkrete Hinweise auf den Aufenthaltsort der Vermissten im See zu finden. Am Samstag, dem 12. Juli 2025, konnten Polizeitaucher die beiden Toten aus einer Tiefe von etwa 24 Metern bergen. Die Angehörigen der Verstorbenen wurden anschließend informiert.
Die Ermittlungen zur Rekonstruktion und den Gesamtumständen des Unfallgeschehens werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft München II von der Kriminalpolizei Garmisch-Partenkirchen fortgeführt.
