TuS-Vereinsheim

Umkleiden im Geretsrieder Isarau-Stadion: Die Sanierung verzögert sich

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Wenig einladend: Die Umkleiden im Isarau-Stadion.

Der „Stadtrat auf Rädern“ besichtigt die  maroden Umkleiden im Isarau-Stadion wohl erst im Frühjahr.

Geretsried – Ibro Filan hatte schon im Dezember vergangenen Jahres die beengten Verhältnisse im Isarau-Stadion moniert. Nur vier Umkleidekabinen für 19 Teams – für den Chef der TuS-Kicker ist das ein untragbarer Zustand. „Im Trainingsbetrieb geht das nicht mehr“, klagte Filan, Nachwuchsteams müssten sich oft im Freien umziehen.

Mirko Naumann, Boss des Gesamtvereins, sprang seinem Abteilungsleiter bei und bat Wolfgang Werner (SPD) um Hilfe. Der Sportreferent des Stadtrats machte den beengten und zudem maroden Zustand des Umkleidebereichs im TuS-Vereinsheim im Juni zum Thema einer Sitzung des Ausschusses für Jugend, Senioren, Soziales, Kultur und Sport (Jusskus). Der Umkleidebereich sei eine Visitenkarte der Stadt. Man wolle sich nicht vor auswärtigen Klubs und Schiedsrichtern schämen müssen, sagte Werner und beantragte eine Ortsbesichtigung. „Nach Inspizierung des Zustands soll über eine Sanierung oder einen Neubau des Vereinsheims nachgedacht werden“, sagte Werner damals.

Parteikollege und Vize-Bürgermeister Hans Hopfner, der selbst viele Jahre für den TuS gegen den Ball trat und die Verhältnisse im Stadion gut kennt, unterstrich die Notwendigkeit einer Sanierung. „Vor allem für Kinder und Jugendliche ist das ein unbefriedigender Zustand.“ Hopfners Fraktionskollegin Edith Peter forderte ein höheres Tempo, da sich Umbaumaßnahmen aufgrund langer bürokratischer Prozesse oft verzögern. „Wir müssen frühzeitig damit anfangen, die Sportstätten neu zu organisieren.“

Getan hat sich seither nichts, sagt Wolfgang Werner jetzt auf Nachfrage. Deshalb wolle er das Thema, sofern es die Stadt nicht selbst auf die Agenda einer ihrer nächsten Ratssitzungen stellt, demnächst unter dem Punkt Verschiedenes anbringen.

Thomas Loibl betont, dass die Angelegenheit nicht vergessen worden sei. Derzeit würde die Verwaltung Termine für den „Stadtrat auf Rädern“ prüfen, erklärt der Pressereferent der Stadt. „Es ist aber klar, dass wir dafür bis zur wärmeren Jahreszeit, also bis Frühjahr, warten müssen. Einen genauen Termin kann ich deshalb jetzt nicht nennen.“ 

peb

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