Der Isar-Loisachtler Ferienpass ist beliebt wie eh und je: Kurz nachdem er Ende Juni online war, registrierten sich die ersten Interessenten.
Bad Tölz-Wolfratshausen – Kommenden Samstag wird es spannend: Dann wird ab 9 Uhr unter den angemeldeten Kindern und Jugendlichen die Teilnahme an den 650 Veranstaltungen verlost. Das sagte Gesamtkoordinatorin Monika Holzheuer vom Team des Kreisjugendrings Bad Tölz-Wolfratshausen in der jüngsten Sitzung des Kreis-Ausschusses für Jugend und Familie im Tölzer Landratsamt.
Angebote zum Teil günstiger als gedacht
Wie berichtet ist heuer einiges anders. „Wegen der Corona-Krise und der damit einhergehenden Abstandsregelung und der vorgeschriebenen Hygienekonzepte und reduzierten Gruppengrößen stand man in diesem Jahr vor besonders großen Herausforderungen“, teilte die Geschäftsführerin des Kreisjugendrings, Sandra Kresta, mit. Die 38. Auflage des beliebten Ferienpasses kann heuer beispielsweise nicht über die Schulen bestellt werden. Auch auf eine ausführliche Druckversion wurde verzichtet. Statt der Busfahrten ins Legoland oder zum Skyline-Park bietet der Kreisjugendring in diesem Jahr Veranstaltungen an, die fast ausschließlich im Landkreis stattfinden.
Verlosung findet am 11. Juli statt
Damit nicht „die mit dem schnellsten Internet als Erste dran sind“, ist die Vorregistrierung seit Ende Juni auf www.isar-loisachtaler-ferienpass.de möglich, so Holzheuer. Wer wo einen Platz bekommt, kann noch am Verlosungstag am 11. Juli eingesehen werden. Etwas Gutes hat die Krise außerdem: Weil auf weite Fahrten, teure Eintrittskarten und hohe Druckkosten verzichtet wird, der Kreisjugendring aber dennoch 16 000 Euro Zuschuss für sein Angebot erhält, werden manche Angebote für die Teilnehmer günstiger. Außerdem erhalten die Helfer eine höhere Vergütung.
Ganz kostenlos wollte man die „Ferien-Dahoam“-Veranstaltungen nicht machen – sie sollen schließlich auch geschätzt werden. Insgesamt beteiligen sich 21 Gemeinden, Städte, Einrichtungen der Jugendarbeit und überregionale Anbieter am Ferienpass.
(Karl Bock)
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