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Die Flößerei ist jetzt Immaterielles Kulturerbe. Das freut nicht nur den Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen mit Sitz in Bad Tölz.
Lenggries/Bad Tölz – Die Aufnahmen der Flößerei in die Liste des Immateriellen Kulturerbes in Bayern ist eine besondere Auszeichnung. Den Vorschlag eingereicht hatte der Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen, der seinen Sitz in Bad Tölz hat. Der Tölzer Kurier sprach mit dem Vorsitzenden Klaus Menk.
Klaus Menk: Dass die Personenflößerei nun Immaterielles Kulturerbe ist, unterstützt uns bei all unseren Bemühungen. Beispielsweise bei Mitgliedschaften oder bei der Finanzierung. Als Verein leben wir von Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Aber es ist auch eine schöne Bestätigung für unsere Tätigkeit und hilft uns weiter.
Klaus Menk: In das bundesweite Verzeichnis ist die Flößerei bereits als Kulturerbe eingetragen. Wir haben immer wieder einen Gedankenaustausch mit der Deutschen Flößerei-Vereinigung, und da kam von ihnen die saloppe Anregung: Macht’s das doch auch in Bayern.
Klaus Menk: Die Feier zur Auszeichnung ist für den Herbst angedacht. Dann wird eine Urkunde verliehen. Das offizielle Logo „Immaterielles Kulturerbe“ wird nach deren Neugestaltung auch auf unserer Homepage zu sehen sein.
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