Versammlung

Wackersberger Feuerwehr: 14 Einsätze und eine Nebenrolle

Ein arbeitsreiches Jahr hat die Wackersberger Feuerwehr hinter sich. Dabei gab es nicht nur Einsätze zu bewältigen.

Wackersberg – In seinem Bericht blickte Georg Achner von der Feuerwehr Wackersberg in der Jahresversammlung im „Altwirt“ auf ein abwechslungsreiches Jahr zurück. Dabei ging der Kommandant auch auf 14 Einsätze ein – zwei davon leider mit tödlichem Ausgang.

Darüber hinaus beteiligten sich die Floriansjünger am „Tag der Vereine“ an der Grundschule in Höfen und wurden für Filmaufnahmen einer TV-Serie engagiert. Dabei standen die Wehrleute jedoch nicht als Hauptdarsteller vor der Kamera, sondern spielten als Hüter und Bewacher eines Brandherdes eher eine Nebenrolle. Mit dabei war auch der in die Jahre gekommene Unimog. „Wer hat schon ein filmtaugliches Fahrzeug?“, fragte Bürgermeister Alois Bauer in seinem Grußwort. „Die Bemühungen für eine Ersatzbeschaffung sind aber schon angeleiert“, informierte der Rathauschef weiter.

Der Problematik, dass die Fehlalarme zunehmen, nimmt sich die Gemeinde ebenfalls an. „Sollten zukünftig von gleicher Stelle mehrere Auslöser erfolgen, ist ein Einsatz frei. Bei jeder weiteren Aktion werden die Unkosten berechnet.“ Auch ein Plan mit Hinweis auf Löschwasserhydranten sei in Auftrag gegeben, so Bauer.

Gemeinsam mit Bürgermeister Alois Bauer (re.) haben Vorstand Hans Ostheimer (2. v. re.) und Kommandant Georg Achner (3. v. re.) im Beisein von Kreisbrandinspektor Wolfgang Stahl (li.) geehrt: (ab 2.v.li.) Hubert Riesch (40 Jahre aktiver Dienst/ Goldenes FF-Ehrenzeichen), Sepp Disl (30 Jahre), Sepp Rinner, Alois Willibald (beide 40/Gold. FF-Ehrenz.), Michael Lindner (10), Kaspar Danner (35), Georg Blomberger (Standartenstifter/80. Geburtstag) und Klaus Simon (20)

Vorsitzender Hans Ostheimer bedankte sich für das gute Miteinander und freute sich über einen erstmals organisierten Adventstreff mit Glühweinstand am Dorfplatz: „Obwohl das Wetter nicht unbedingt Ideal war, können wir mit dem Besuch absolut zufrieden sein.“

Auf weitere „kulturelle Ereignisse“ blickte Schriftführer Sepp Schöffmann zurück und hob dabei den zünftigen Ausflug nach Salzburg hervor. Mit leichten Mehrausgaben endete der Kassenbericht von Schatzmeister Balthasar Schöffmann, ehe Ostheimer Ehrungen vornahm.  Hans Demmel

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