Schah-Sohn ruft zur Teilnahme auf

Während der Münchner Sicherheitskonferenz: Bis zu 100.000 zu Iran-Demo in München erwartet

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Zur Münchner Sicherheitskonferenz mobilisieren Oppositionelle gegen das Teheraner Regime. Auch der Sohn des gestürzten Schahs ruft zum Protest auf.

In München zeichnet sich eine Großdemonstration gegen die iranische Führung ab. Zur Münchner Sicherheitskonferenz im Februar wollen Oppositionelle bis zu 100.000 Menschen auf die Straße bringen.

Während der Sicherheitskonferenz wollen bis zu 100.000 Menschen gegen die iranische Führung demonstrieren. (Foto einer vergangenen Demonstration in München)

Während Münchner Sicherheitskonferenz: Großkundgebung für Menschenrechte im Iran geplant

Der Verein „The Munich Circle“ plant am 14. Februar eine Kundgebung mit bis zu 100.000 Teilnehmern, berichtet das Kreisverwaltungsreferat München auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Veranstaltung soll von 12 Uhr bis 17 Uhr stattfinden und trägt den Titel „Menschenrechte und Freiheit im Iran. Internationale Solidarität mit dem iranischen Volk“.

Wie wahrscheinlich es ist, dass tatsächlich 100.000 Menschen kommen, blieb zunächst unklar. Mögliche Auflagen, mit denen die Organisatoren rechnen müssen, würden laut einer Sprecherin der Behörde derzeit geprüft. Eine Polizeisprecherin sagte, die Beamten würden die Versammlung im Rahmen ihres Großeinsatzes zur Sicherheitskonferenz betreuen. Man sei vorbereitet, unabhängig davon wie viele Teilnehmer dem Aufruf letztlich folgen.

Veranstalter rechnen mit Teilnehmern aus ganz Europa

Die Organisatoren selbst zeigen sich zuversichtlich. In ihrer Ankündigung schreibt der Verein, man rechne mit „einer außergewöhnlich großen Beteiligung aus ganz Deutschland und Europa.“ Die Demonstration solle dazu dienen, die Weltöffentlichkeit zum Handeln aufzurufen, politischen Druck aufzubauen und den Menschen im Iran zu zeigen, dass sie nicht allein sind.

Auch Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, hat laut dpa in sozialen Medien zur Teilnahme aufgerufen. Demnach sprach er von einem weltweiten Aktionstag gegen die iranische Führung am 14. Februar. München, Los Angeles und Toronto seien die „Hauptsammelpunkte“ der Protestaktionen.

Oppositioneller fordert Freilassung politischer Gefangener

Zu den Forderungen der Demonstration zählte Pahlavi unter anderem die Freilassung sämtlicher politischer Gefangener im Iran. Außerdem soll die Vorbereitung auf eine Anerkennung einer Übergangsregierung vorangetrieben werden, die das Land in Richtung Demokratie führen solle, erklärte er. Ob Pahlavi persönlich an der Kundgebung in München teilnehmen wird, ist bisher nicht bekannt. (Quelle: dpa), (leo)

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