VonFranziska Florianschließen
Beamte der Bundespolizei Weilheim bewiesen bei einer Personenkontrolle am Weilheimer Bahnhof den „richtigen Riecher“, wie die Grenzpolizeiinspektion Murnau mitteilte.
Weilheim – Die Beamten der Bundespolizei Weilheim kontrollierten am Weilheimer Bahnhof zwei junge Männer, die „auffällig nach Marihuana rochen“, so eine Sprecherin der Grenzpolizeiinspektion Murnau.
Dabei fanden sie bei der Durchsuchung des 21-Jährigen, der im Landkreis Weilheim-Schongau wohnt, circa 40 Gramm Marihuana, das in Portionen abgepackt war. Zudem stellten die Polizisten Utensilien, die auf regen Handel mit den Betäubungsmitteln hinweisen, sicher.
Bei dem zweiten Mann, einem 19-Jährigen, wurden ebenfalls Utensilien, die zum Handel benutzt werden, gefunden, heißt es von Seiten der Polizei weiter. Die Beamten aus Weilheim übergaben an die zuständigen Beamten der Grenzpolizeiinspektion Murnau.
Zusammenarbeit von Bundespolizei und Grenzpolizei führte zum Erfolg
Mit Hilfe des Kriminaldauerdienstes Weilheim, des OED Weilheim und Beamten der Polizeiinspektionen Murnau und Weilheim wurden die Wohnungen der beiden Männer durchsucht. Auch hier konnten die Einsatzkräfte weitere Hinweise auf den Konsum und Handel mit Betäubungsmitteln sicherstellen.
In der Wohnung des 21-Jährigen tauchte dessen Mitbewohner auf, der sichtlich nervös reagierte, wie die Sprecherin mitteilt. Auch bei ihm konnten die Beamten abgepacktes Marihuana in „Handel-Einheiten“ beschlagnahmen.
Alle drei Männer wurden auf verschiedene Dienststellen verbracht und polizeilichen Maßnahmen unterzogen. Die Ermittlungen dauern weiter an.
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