Heute vor genau 50 Jahren ist „Abbey Road“, das letzte Album der legendären Beatles, erschienen. Schon seit geraumer Zeit beschäftigte den Musiklehrer am Weilheimer Gymnasium, Clemens Hauck, dieses Datum.
Weilheim – Als kreativer Pädagoge und leidenschaftlicher Beatles-Fan spukte ihm die Idee im Kopf herum, das berühmte Coverfoto, das auf einem mittlerweile unter Denkmalschutz gestellten Zebrastreifen im Londoner Stadtteil St .John’s Wood aufgenommen wurde, mit vier Schülern nachzuempfinden.
Bald hatte er die Kaltenmoserstraße mit ihrem Zebrastreifen als „Weilheimer Abbey Road“ ausgemacht und in vier 13 und 14 Jahre alten Musikern der Schul-Bigband auch willige „Stars“ gefunden, die übrigens fast alle auch das Instrument der berühmten Vorbilder spielen. Emanuel Gronau gewann er für die fotografische Umsetzung.
Im Rahmen der Möglichkeiten muss alles passen
Hauck und Gronau waren sich einig: Wenn man ein so berühmtes Album optisch nachempfindet, dann muss – im Rahmen der Möglichkeiten – alles passen. Intensive Recherchen in den Kleiderschränken von Julian Kuhar (John Lennon), Aaron Selbherr (Paul McCartney), Elias Rutke (George Harrison) und Jacob Volz (Ringo Starr) förderten die passenden Klamotten zutage, ergänzende Leihgaben wechselten vorübergehenden den Besitzer.
Den Käfer, der auf dem Original-Album links zu sehen ist, lieh sich Hauck von einer Bekannten, das schwarze Auto rechts stammt vom Fotografen. Nach Geh- und Posing-Proben auf dem Pausenhof wurde es ernst: Die vier „Beatles“ erschienen in Schale, das Open Air-Studio wurde mit zwei Warnwestenträgern gesichert und anschließend mehrere Verkehrs-Pausen genutzt für das Geh-Foto.
Nach insgesamt einer Stunde waren alle zufrieden mit dem Erreichten – eine einmalige Würdigung und Erinnerung an ein legendäres Album.
gro
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