Serie zum Skulpturenweg Weilheim (4/10)

Skulpturenweg Weilheim: Ein Marterl zu Ehren aller Tiere

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Die Weilheimer Au (hier im Vordergrund) und die Altstadt werden durch den neuen Skulpturenweg Weilheim verbunden.
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In einer Serie stellt die Heimatzeitung die Künstler aller zehn neuen Werke vor, die für den Skulpturenweg Weilheim geschaffen wurden. Heute:  Ein „Marterl“ zu Ehren der Tiere - von Cornelia Rapp.

Weilheim – In einer Serie stellt die Heimatzeitung die Künstlerinnen und Künstler aller zehn neuen Werke vor, die für den vor wenigen Wochen eröffneten Skulpturenweg Weilheim geschaffen wurden. Dazu baten wir die Bildhauer um Antworten auf kurze Fragen zu ihrem Werk und zu Weilheim. Heute: Cornelia Rapp, die in Berlin geboren ist und nach dem Fachabitur in Weilheim eine Lehre als Holzbildhauerin an der Fachschule für Holzbildhauer in Garmisch-Partenkirchen machte. Ab 1984 studierte Rapp Bildhauerei in Verbindung mit Architektur bei Prof. Kornbrust an der Kunstakademie München, seit 1989 ist sie freischaffend tätig. Cornelia Rapp ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler, sie lebt und arbeitet in Denklingen.

Die Statue „My dear, help me to exist in this world“ von Cornelia Rapp – eine Eichenstele mit transparentem Digitaldruck – steht auf dem Skulpturenweg Weilheim am Badeweg am Rand des Auwaldes – auf Höhe der BMX-Bahn.

Hier die Antworten von Bildhauerin Cornelia Rapp auf unsere Fragen zum Skulpturenweg Weilheim:

Kunst ist für mich…

...mein Beruf.

Mein Werk für Weilheim soll…

...in den Außenbereich gebracht werden und die Menschen berühren.

So würde ich diese Skulptur mit einem Satz erklären:

Angelehnt an den Gedanken des „Marterls“ entstand diese Skulptur zu Ehren der Tiere, zum Nachdenken soll sie anregen und auch die Vorübergehenden berühren.

Cornelia Rapp lebt und arbeitet in Denklingen.

Gelernt habe ich meine Kunst…

Lehre als Holzbildhauerin in Garmisch-Partenkirchen, danach fünf Jahre Studium der Bildhauerei bei Professor Kornbrust in der Kunstakademie München.

Hier sind sonst noch Werke von mir zu sehen:

www.corneliarapp.de, Gundelfingen an der Donau, Scheidegg, Landsberg, private Sammler etc..

Außer dem Skulpturenweg gefällt mir an Weilheim…

Ich bin in Weilheim zur Schule gegangen und ich liebe diese schöne, lebendige Kleinstadt mit der Nähe zu München.

Lesen Sie in unserer Serie zum Skulpturenweg Weilheim ebenfalls: 
„Scoop“ von Renato Rill - ein Füllhorn, inspiriert von „The Notwist“
„Die Grenzen des Wachstums – Denkmal für einen Grashalm“ von Hermann Bigelmayr
„Vulkanausbruch aus der Höll‘ unter Weilheim“ von Egon Stöckle

Nähere Informationen

zu Rapps Leben und Werk finden sich unter www.corneliarapp.de. Alle Künstler und Werke des Skulpturenwegs Weilhem werden auch vorgestellt auf der Website skulpturenweg.kunstforum-weilheim.de

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