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Nach dem tödlichen Unglück an der „Eisbachwelle“ hat die Polizei am Mittwoch (30. April) das Wasser am Unglücksort abgesenkt. Die Suche verlief jedoch ohne Ergebnis.
Update, 16.40 Uhr: Die Suche nach der Ursache für den tödlichen Surf-Unfall im Münchner Eisbach geht weiter. Am Mittwoch suchten Polizeitaucher die Unglücksstelle im Wasser ab. Dabei gab es, wie die Polizei nun mitteilt, kein greifbares Ergebnis. Gesucht wurde unter anderem nach Gegenständen, an denen sich das Brett der 33-jährigen Surferin oder die daran befestigte Leine verfangen haben könnten. Bei der Suche sei jedoch nichts entdeckt worden, was von „erkennbarer Relevanz“ für den Unfall gewesen sei, erklärt ein Polizeisprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
Taucher hätten kleinere metallische Gegenstände aus dem Wasser gefischt. Nun soll überprüft werden, ob diese eventuell einen Bezug zum Unfall haben könnten. Bei dem Einsatz am Eisbach waren rund 50 Polizeibeamte im Einsatz. Auch Kameras wurden für die Untersuchung des Wassers eingesetzt.
Polizei sucht nach Ursache für tödlichen Unfall im Eisbach – Wasserabsenkung hat begonnen
Update, 12.35 Uhr: Nach dem tödlichen Surf-Unfall am Münchner Eisbach wurde mit der Absenkung des Wassers begonnen. Etwa 50 Polizeibeamte, darunter auch Taucher, seien laut einer Sprecherin im Einsatz, um das Bachbett im Rahmen der Ermittlungen zur Unglücksursache zu inspizieren. Die Beamten seien mit verschiedenen Ausrüstungen ausgestattet, darunter eine Unterwasserkamera und eine Drohne.
Nach Tod von Surferin am Münchner Eisbach: Einsatz der Taucher läuft – die Fotos




Nach Tod von Surferin am Münchner Eisbach: Jetzt wird das Wasser am Unglücksort abgesenkt
Im Mittelpunkt stehe die Suche nach möglichen Gegenständen oder Hindernissen, an denen das Surfbrett der 33-jährigen Frau oder die daran befestigte Leine hängen geblieben sein könnten. Die Staatsanwaltschaft München I habe die Untersuchung des Bachbetts angeordnet.
Diese Maßnahme sei sehr umfassend, erklärte die Polizeisprecherin. Die Absenkung sei auch aus ökologischer Sicht heikel, insbesondere wegen der Fische, die im Eisbach leben.
Erstmeldung vom 30. April
München - Zwei Wochen nach dem tödlichen Surf-Unfall am Münchner Eisbach wird am Mittwoch (30. April) das Wasser zur Untersuchung der Ursache abgesenkt. Die Polizei plant, das Bachbett genauer zu inspizieren. Neben Beamten der Verkehrspolizei sollen auch Taucher anwesend sein.
Nach Tod von Surferin am Münchner Eisbach: Wasser an Unglücksstelle wird abgelassen
Eine 33-jährige Surferin verstarb im Krankenhaus, nachdem sie an dieser Stelle verunglückt war. Erste Ermittlungen deuten darauf hin, dass sich die Sicherheitsleine, die am Knöchel der erfahrenen Surferin befestigt war, aus unbekannten Gründen am Grund des Eisbachs verfangen haben soll. Aufgrund der starken Strömung konnte sich die Frau nicht selbst befreien. Auch andere Surfer scheiterten bei dem Versuch, ihr zu helfen. Erst Feuerwehrleute konnten die Leine mit einem Tauchermesser durchtrennen und die Frau aus dem kalten Wasser retten.
Eisbach-Drama in München: Wasser soll jetzt abgesenkt werden
Der Fokus liegt nun darauf, Gegenstände oder Hindernisse zu identifizieren, an denen sich das Surfbrett oder die Leine verfangen haben könnten. Die Welle ist weltweit bekannt. Surfer, die dort zu jeder Jahreszeit und oft bis spät in die Nacht auf der stehenden Welle surften, zogen stets viele Touristen an. Trotz der intensiven Nutzung wurden dort bisher keine schweren Unfälle bekannt. Sie wurde jetzt von der Stadt bis auf Weiteres gesperrt.
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