Das droht in Niedersachsen und Bremen

Unwetterwarnung für Niedersachsen und Bremen: Starker Dauerregen und Orkanböen im Anmarsch

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Unwetterwarnung in Niedersachsen und Bremen: Starker Dauerregen, Unwettergefahr im Harz, schwere Sturmböen an der Nordsee, orkanartige Böen auf Ostfriesischen Inseln erwartet.

Niedersachsen/Bremen – Ein intensives Tiefdruckgebiet über der Nordsee bringt für die Regionen Niedersachsen und Bremen extrem wechselhaftes Wetter mit sich. Die Behörden warnen vor starkem Dauerregen und schweren Sturmböen, die in den kommenden Tagen erhebliche Auswirkungen haben könnten.

Unwetterwarnung: In Niedersachsen und Bremen wird es windig

Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

Für Hansestadt Bremen

gültig von:     Mittwoch, 03.01.2024 00:00 Uhr
voraussichtlich bis: Mittwoch, 03.01.2024 12:00 Uhr

ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am:         Dienstag, 02.01.2024 17:11 Uhr

Es besteht die Gefahr des Auftretens von Sturmböen
(Stufe 2 von 4).

Erheblicher Dauerregen mit Unwetterpotential: Die aktuellen Wetterprognosen deuten auf anhaltende und teils heftige Regenfälle hin, die in Teilen Niedersachsens und Bremens heute bereits einsetzen. Es werden Niederschlagsmengen zwischen 30 und 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden erwartet. Diese Bedingungen könnten sich bis Mittwoch verschärfen, mit möglichen Gesamtniederschlägen von bis zu 50 Litern pro Quadratmeter in 48 Stunden. Besonders kritisch ist die Lage im Harz, wo Unwettergefahr durch ergiebigen Dauerregen besteht. Dort könnten in 48 Stunden zwischen 60 und 80 Litern Regen pro Quadratmeter fallen.

Fotos aus Niedersachsen zeigen Ausmaß der dramatischen Hochwasser-Lage im neuen Jahr

Hochwasser in Niedersachsen - Ems
Blick auf das Hochwassergebiet, nachdem der Fluss Ems über die Ufer getreten ist steht das Wasser auf vielen flachen im Landkreis Emsland. © Lars Penning/dpa
Hochwasser in Niedersachsen - Lilienthal
Sandsäcke liegen auf einem Deich vor evakuierten Wohnhäusern an der Wörpe. In Lilienthal dürfen wegen des Hochwassers auch die Deichanlagen und die deichnahen Bereiche nicht betreten werden. © Sina Schuldt/dpa
Blick auf einen überfluteten Weg.
In Oldenburg werden noch einmal deutlich höhere Pegelstände erwartet – wegen des aktuellen Dauerregens. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Hochwasser-Sicherung: Mehrere Tonnen stehen nebeneinander und bilden ein Deichsystem.
Ein mobiles Deichsystem, bestehend aus zahlreichen mit Wasser gefüllten Behältern, steht in Oldenburg, um ein Wohngebiet vor dem drohenden Hochwasser zu schützen. © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Ein Traktor fährt über eine überflutete Straße im Hochwassergebiet. Nachdem der Fluss Ems über die Ufer getreten ist, steht das Wasser auf vielen Flächen unter Wasser.
Ein Traktor fährt über eine überflutete Straße im Hochwassergebiet. Nachdem der Fluss Ems über die Ufer getreten ist, steht das Wasser auf vielen Flächen unter Wasser. © Lars Penning
Ein Hof im Bremer Ortsteil Timmersloh steht unter Wasser (Aufnahme mit einer Drohne).
Ein Hof im Bremer Ortsteil Timmersloh steht unter Wasser (Aufnahme mit einer Drohne).  © Sina Schuldt/dpa
Weite Teile des Deichvorlandes sind überschwemmt. Wasser steht auf den Feldern und zerstört das Saatgut.
Weite Teile des Deichvorlandes sind überschwemmt. Wasser steht auf den Feldern und zerstört das Saatgut. © Bartz
An der Sandkruger Straße wird der mobile Deich aufgebaut.
An der Sandkruger Straße in Oldenburg wird ein mobiler Deich aufgebaut. © Sascha Stüber/Stadt Oldenburg
Mit schwerem Gerät wurden die Deiche gesichert.
Mit schwerem Gerät wurden vielerorts in Niedersachsen die Deiche gesichert.  © dpa/Uwe Arndt
Eine kräftige Pumpe entlastet in Kirchwahlingen das örtliche Schöpfwerk.
Eine kräftige Pumpe entlastet in Kirchwahlingen das örtliche Schöpfwerk. © Meyer
Einige Regionen sind nach wie vor von Überschwemmungen betroffen. Dazu gehört unter anderem der Landkreis Verden.
Einige Regionen sind nach wie vor von Überschwemmungen betroffen. Dazu gehört unter anderem der Landkreis Verden. © Str/dpa
Luftaufnahme: Auf einem Deich bei Haren bilden zahlreiche Menschen eine Sandsand-Kette.
In Haren an der Ems bildeten Hunderte Freiwillige eine Menschenkette und halfen den Einsatzkräften beim Platzieren von Sandsäcken. © dpa/Nord-West-Media TV/Torsten Albrecht
Faeser besucht Hochwassergebiet
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) triff in Sandkrug Einsatzkräfte von Technischem Hilfswerk (THW) und der Bundespolizei.  © Markus Hibbeler
Hochwasser - Niedersachsen
Wasser steht in einer evakuierten Wohnstraße nahe der Wörpe in Lilienthal. © Focke Strangmann/dpa
Hochwasser in Niedersachsen - Achim
Bäume ragen aus dem Hochwasser der Weser in Achim-Baden. © dpa
Hochwasser - Niedersachsen
Sandsäcke und Bigbacks liegen bereit, um mit einem Hubschrauber an die Hunte bei Oldenburg gebracht zu werden. © Jörn Hüneke/xoyo/dpa
Silvester auf dem Deich: Der DLRG ist seit Tagen im Hochwasser-Dauereinsatz.
Silvester auf dem Deich: Der DLRG ist in Niedersachsen seit Tagen im Hochwasser-Dauereinsatz.  © DLRG Landesverband Niedersachsen / Facebook / Screenshot
Blick auf einen unter Wasser stehenden Spielplatz im Butendieker Gehölz.
In Lilienthal im Landkreis Osterholz steht ein Spielplatz im Butendieker Gehölz unter Wasser. © Sina Schuldt/dpa
Der DLRG ist seit Tagen im Hochwasser-Dauereinsatz, hier in Wathlingen, wo mit über 10.000 Sandsäcken ein Deich per Menschenkette gesichert wurde.
Der DLRG ist seit Tagen im Hochwasser-Dauereinsatz, hier in Wathlingen, wo mit über 10.000 Sandsäcken ein Deich per Menschenkette gesichert wurde. © DLRG Landesverband Niedersachsen / Facebook / Screenshot
Hochwasser in Achim: Ein Ortsschild von Baden unter Wasser.
Im Landkreis Verden, hier bei Achim-Baden, ist die Hochwasser-Lage weiterhin kritisch. © dpa

Bürgerinnen und Bürger werden dringend aufgefordert, die aktuellen Informationen über den Wasserstand und Warnmeldungen auf der offiziellen Website Pegelonline zu verfolgen.

Unwetterwarnung in Niedersachsen und Bremen: Starker Dauerregen, Unwettergefahr im Harz, schwere Sturmböen an der Nordsee, orkanartige Böen auf Ostfriesischen Inseln erwartet. (Symbolfoto)

Starkwind und Sturmgefahr: Der heutige Tag bringt vor allem im Bergland und auf den Ostfriesischen Inseln Windböen von bis zu 55 km/h (Bft 7), ausgehend von Südost. In exponierten Lagen sowie in der Nähe von Schauern sind stürmische Böen bis zu 65 km/h (Bft 8) möglich.

Für die Nacht zum Mittwoch wird die Entwicklung eines Sturmtiefs über der Deutschen Bucht prognostiziert. An der Nordseeküste sind schwere Sturmböen bis zu 95 km/h (Bft 10) zu erwarten. Auf den Ostfriesischen Inseln könnte es zu orkanartigen Böen um 110 km/h (Bft 11) kommen, ausgehend von Südwest bis West. Im Binnenland wird mit Windböen und stürmischen Böen gerechnet, kurzzeitig könnten sogar Sturmböen auftreten.

Bedeckt und Regen: teilweise mit starken und anhaltenden Niederschlag

Aktuelle Wetterbedingungen: Der Nachmittag bleibt in der gesamten Region bedeckt und regnerisch, teilweise mit starken und langanhaltenden Niederschlägen. Die Temperaturen liegen zwischen 7 Grad an der Elbe und 12 Grad an Ems und Hase. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost und wird an der Küste zunehmend stärker.

In der Nacht zum Mittwoch ist mit verbreitetem Dauerregen und sinkenden Temperaturen zwischen 5 und 8 Grad zu rechnen. Der Wind dreht auf südwestliche Richtungen und frischt stark bis stürmisch auf, auf den Ostfriesischen Inseln sind orkanartige Böen möglich.

Die aktuellen Wetterbedingungen erfordern erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Die Bevölkerung wird aufgerufen, sich regelmäßig über die Wetterentwicklung zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Hinweis: Der Redakteur Sebastian Peters hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

Rubriklistenbild: © Dave Hunt/dpa

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