- VonDierk Rohdenburgschließen
Ob zur Erholung oder als Sightseeing-Pause, Stadtparks sind beliebte Rückzugsorte. Zwei Bremer Parks haben es nun in ein deutschlandweites Ranking geschafft.
Wenn der Frühling ausbricht und die Natur in satten Farben aufblüht, zieht es viele Menschen ins Grüne. Ob beim City-Trip oder als Pause vom Alltag in der Heimatstadt: Stadtparks bieten Erholung vom Trubel, Abwechslung vom Sightseeing und ein Stück Natur direkt vor der Haustür. Zwei Bremer Parks haben es bei einem internationalen Ranking unter die Top 10 in Deutschland geschafft.
Einheimische und Städtereisende, die nach einem idyllischen Rückzugsort inmitten der Großstadt suchen, erfahren im neuen Ranking des Reiseveranstalters Fit Reisen, welche Stadtparks in Deutschland besonders überzeugen. Für das umfangreiche Gesamt-Ranking wurden knapp 2.500 Parks in rund 70 der größten Städte Europas – darunter 15 in Deutschland – anhand von mehr als 7 Millionen Google-Bewertungen analysiert und bewertet. Kleiner Spoiler vorab: Der Rhododendron-Park und der Bürgerpark Bremen spielen im Ranking-Vergleich ganz vorne mit.
Platz 1 punktet mit einer Durchschnittsbewertung von 4,8 Sternen bei rund 24.000 Rezensionen. Es ist der Park „Planten un Blomen“ in Hamburg. Der Name – plattdeutsch für Pflanzen und Blumen – ist Programm: Umgeben von Einkaufsmeilen, Messegelände und St. Pauli erwartet Besucher ein grünes Idyll mitten in der Stadt. Mit liebevoll gestalteten Themengärten wie dem Japanischen Garten, jeder Menge Sitzmöglichkeiten und regelmäßigen Veranstaltungen wie die von Mai bis September täglich stattfindenden Wasserlichtkonzerte ist der zentral gelegene Park sowohl bei TouristInnen als auch bei Einheimischen beliebt.
Bremen zweimal im Ranking der Top-10-Parks Deutschlands vertreten
Schon auf dem zweiten Platz liegt der Rhododendron-Park in Bremen mit einer Bewertung von 4,8 bei 6.553 Rezensionen. Der Park im Bremer Osten beherbergt mit über 4.300 Arten und 10.000 Exemplaren die größte Rhododendron-Sammlung der Welt. Vor allem zur Blütezeit im Mai erstrahlt der Park in einer unvergleichlichen Farbenpracht, die jährlich zahlreiche NaturliebhaberInnen und FotografInnen begeistert. Neben diesem Highlight loben Google-NutzerInnen vor allem die aufwendige und detailverliebte Gestaltung des Parks, die vielen stillen Ecken zum Verweilen sowie die regelmäßigen Veranstaltungen und informativen Führungen.
Als Nächstplatzierter folgt der Loki-Schmidt-Garten in Hamburg mit 4,8 Sternen bei 5.746 Rezensionen.
Die grüne Lunge von Bremen auf dem vierten Platz
Doch schon direkt dahinter wird der Bürgerpark Bremen genannt. Eingerahmt von der Innenstadt und dem angrenzenden Bürgerwald, wird er von Einheimischen liebevoll als „die grüne Lunge von Bremen“ bezeichnet. Mit einer Durchschnittsbewertung von 4,8 bei 2.137 Rezensionen sichert sich der Park den vierten Platz im Ranking. Die vielfältigen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung – von einem kleinen Tierpark über Bootsfahrten bis hin zu Minigolf – machen den Park zu einem „Ort für Alle, ob groß, ob klein“, wie in vielen Rezensionen hervorgehoben wird. Daneben kommen auch Sportbegeisterte auf ihre Kosten: JoggerInnen, RadlerInnen und AnhängerInnen von Yoga oder Qi Gong nutzen den Park regelmäßig zur Bewegung und Entspannung.
Weitere deutsche Parks in der Bewertung sind die Hohenheimer Gärten in Stuttgart, der Botanische Garten in Frankfurt, der Exotische Garten in Stuttgart, der Rombergpark in Dortmund sowie der Olympiapark und der Englische Garten in München. Aus Bremen wiederum hat es auch der Tamra-Hemelingen-Park im vergangenen Jahr in ein Ranking geschafft – allerdings in das der unbeliebtesten Parks der Republik.
Der schönste Park Europas liegt in Spanien
Während der Sieger des deutschen Park-Rankings in Hamburg liegt, ergattert der Retiro-Park in Spaniens Hauptstadt Madrid im europaweiten Vergleich den ersten Platz. Der Park kommt auf Google Maps auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,8 bei rund 197.000 Bewertungen. Den zweiten Platz belegt der Schlosspark Schönbrunn in Wien während der Greenwich Park in London den 3. Platz ergattert.
