Winter hält Einzug

Erster Schnee des Winters in Hamburg – auch die nächsten Tage Chance auf Schneefall

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  • Sebastian Peters
    Sebastian Peters
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Es ist bitterkalt und doch so schön. In Hamburg fällt am Sonntag der erste Schnee der Saison. Das heißt für Verkehrsteilnehmer aber auch: vorsichtig sein.

Update von Sonntag, 26. November, 12.31 Uhr: Nach dem stürmischen Wetter zum Ende der Woche, gilt es nun am Sonntag vor allem im Verkehr besonders vorsichtig zu sein: Kälte und Glätte haben Hamburg im Griff. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, ist am Sonntagmorgen erstmals in dieser Saison der Winterdienst in Hamburg ausgerückt.

123 Einsatzkräfte sind im Einsatz, um wichtige Hauptverkehrsstraßen, Strecken mit Buslinienverkehr sowie ausgewählte Radwege zu räumen. Zugleich erinnerte die Stadtreinigung die Anwohner an ihre Pflicht, Gehwege zu räumen und bei Glätte zu streuen und mahnte weiterhin zur Vorsicht. Bis zum Morgen ereigneten sich nach Angaben von Feuerwehr und Polizei keine größeren Unfälle in der Hansestadt.

In den sozialen Medien werden derweil Bilder von den ersten Schneeflocken dieses Winters in Hamburg gepostet. Allerdings blieb der Schnee am Vormittag allerhöchstens in einer dünnen Puderschicht und kurzzeitig liegen. Auch am Hafen sollen große Flocken vom Himmel gefallen sein. Die Temperaturen liegen aktuell bei etwa ein bis zwei Grad.

Dem Wetterbericht zufolge kann es auch in der Nacht zu Montag und am Montag selbst noch schneien. Am Dienstag sind eher Schneeschauer zu erwarten. Generell gilt: Vorsicht wegen Glätte.

Wetterdienst warnt: Sturm-Gefahr in Hamburg

Erstmeldung von Donnerstag, 23. November, 12.51 Uhr: Hamburg – Kalt, nass und ungemütlich – so wird das Wetter für die Hamburger und Hamburgerinnen in den kommenden Stunden. Ein Sturmtief kündigt sich für die Hansestadt an – und das bringt ordentlich Wind mit. Ein sich südostwärts verlagerndes Sturmtief in der norwegischen See bedroht Norddeutschland mit extremen Wetterbedingungen.

Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes warnen vor Sturmböen und Gewittern in den nächsten 24 Stunden in Schleswig-Holstein und Hamburg. Für Niedersachsen wurde neben Wind sogar Schneefall angekündigt – aufgrund von Glätte kann es daher besonders für Autofahrer gefährlich werden. Das berichtet kreiszeitung.de.

Amtliche Warnung vor Sturmböen

Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 km/h (15 m/s, 30 kn, Bft 7) und 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) auf – anfangs aus westlicher, später aus nordwestlicher Richtung. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit Sturmböen um die 75 km/h (21 m/s, 41 kn, Bft 9) gerechnet werden.

Sturmwarnung für Hamburg: Wetterentwicklung und Gefahren für die Hansestadt

Das Sturmtief bewegt sich vom Nordskandinavien in Richtung des nördlichen Baltikums. Dies führt zu einer stürmischen Südwestlage über Norddeutschland. Mit der Passage einer Kaltfront wird ein Umschwung der Strömung von West nach Nordwest erwartet, wodurch polare Meereskaltluft in die Region strömt.

Der Deutsche Wetterdienst hat für Hamburg eine Sturmwarnung veröffentlicht. (Symbolfoto)

Am heutigen Tag sind über das gesamte Gebiet verbreitet stürmische Böen von bis zu 65 km/h und vereinzelt Sturmböen von bis zu 85 km/h zu erwarten. An Küstenabschnitten könnte es zu schweren Sturmböen kommen, die bis zu 95 km/h schnell werden. In der Nacht wird eine vorübergehende Beruhigung des Windes im Binnenland erwartet, doch am Freitag nehmen die Winde wieder zu, insbesondere an der Nordsee – wo orkanartige Böen nicht auszuschließen sind, die bis zu 110 km/h erreichen können.

Ab Freitagmorgen steigt zudem die Wahrscheinlichkeit von Gewittern entlang der Küsten. Diese Gewitter könnten von schweren Sturmböen aus Nordwest begleitet werden, mit einer geringen Wahrscheinlichkeit für orkanartige Böen an der Nordsee. Die Behörden raten zur Vorsicht und empfehlen, die Wetterberichte im Auge zu behalten. Es wird dazu geraten, unnötige Fahrten zu vermeiden.

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