Die Vorhersage

Schneefall-Warnung für Bremen und Niedersachsen – Neuschnee und Glätte am Montag

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    Sebastian Peters
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Der Winter hat Niedersachsen weiter im Griff. Neuschnee, Glätte und Nebel bestimmen das Wetter im Norden. Besonders Autofahrer sollten achtsam sein.

Update vom Montag, 4. Dezember, 8:30 Uhr: Winter-Wetter hat am Montagmorgen zu Behinderungen auf den Straßen von Niedersachsen geführt. Auf mehreren Autobahnen kam es bei Schneefall zu Unfällen, kurz vor Sonnenaufgang hatte der Schnee vielerorts die weißen Winter-Impressionen noch einmal verstärkt. Warnungen vor Glätte und Frist gelten bis in den späten Vormittag hinein und gelten für große Teile des Bundeslandes sowie für Bremen und Hamburg.

Schneeglätte wegen Neuschnee bestimmte am Montagmorgen das Wetter in großen Teilen Niedersachsens.

Update vom Samstag, 2. Dezember, 02:21 Uhr: In Niedersachsen und Bremen startet der Verkauf von Weihnachtsbäumen. „Die meisten Verkäufe werden am ersten Adventswochenende und in der folgenden Woche starten“, so Benedikt Schneebecke vom Verband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Niedersachsen. In diesem Jahr müssen Käufer für den Tannenbaum etwas mehr Geld ausgeben.

Weihnachtsbaumverkauf startet: Nordmanntanne wird teurer

Für die Nordmanntanne liegt der Preis zwischen 22 und 29 Euro pro Meter, so Schneebecke. Das ist etwa zwei Euro mehr als im letzten Jahr. Blau- und Rotfichten sind mit 13 bis 18 bzw. 10 bis 15 Euro günstiger. Kunden müssen sich keine Sorgen um die Auswahl machen, auch wenn die Ernte aufgrund des hohen Niederschlags in diesem Jahr langsamer verläuft.

Da die Adventszeit in diesem Jahr später beginnt, werden die Weihnachtsbäume auch später als gewöhnlich gekauft. Normalerweise kaufen viele Menschen ihren Baum bereits Ende November. Fichten und Tannen, die dann gekauft werden, sind langlebig. Sie werden kurz vor dem Verkauf gefällt.

Der Weihnachtsbaumverkauf startet.

Laut Schneebecke ist es weiterhin beliebt, den eigenen Tannenbaum selbst zu fällen. „Am besten noch mit Lagerfeuer oder Getränken als Event, da steigt die Nachfrage.“ Bäume im Topf werden zunehmend nachgefragt, so Christian Mai, Vorstandsmitglied beim Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger. Auch andere Baumarten werden immer beliebter, wobei die Nordmanntanne der Bestseller bleibt. In diesem Jahr wird voraussichtlich in etwa 40 Prozent der Haushalte ein echter Weihnachtsbaum stehen.

Laut dem Naturschutzbund (Nabu) sollten diejenigen, die besonderen Wert auf Klimaschutz legen, Fichten oder Tannen wählen, die sowieso gefällt werden müssten - wie Bäume unter Hochspannungsleitungen. Naturschützer bemängeln, dass die Zierbäume oft in Monokulturen wachsen. Im Allgemeinen haben natürliche Weihnachtsbäume jedoch eine bessere Klimabilanz als Plastikalternativen. Ein Plastikbaum entspricht laut Nabu etwa 20 natürlichen Bäumen. Laut dem Weihnachtsbaumbundesverband filtert ein Hektar Tannenbäume während der üblichen zehnjährigen Standzeit bis zu 149 Tonnen Kohlenstoffdioxid aus der Luft.

Update am Freitag, 1. Dezember, 13:55 Uhr: Das Wochenende in Niedersachsen wird weiter schneereich. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer aktuellen Prognose. Wie die Wetterexperten erläutern, soll es im Binnenland am Samstag, 2. Dezember, zu einer starken Bewölkung und gebietsweise zu Schneeschauern kommen. Die Tageshöchstwerte betragen lediglich -2 Grad.

In der Nacht zu Sonntag werden glatte Straßen erwartet. Bei -4 Grad in Niedersachsen soll es weiter zu einzelnen Schneeschauern kommen. Nur in der Nordwesthälfte soll es kurzzeitig aufklaren, so der DWD. Im Tagesverlauf des Sonntages kommt es weiter zu einzelnen Schneefällen – jedoch nicht so stark wie in den Tagen zuvor. Die Höchsttemperaturen klettern auf 1 Grad.

Frost und Glätte in Niedersachsen: In diesen Bereichen müssen Autofahrer besonders aufpassen

Update am Freitag, 1. Dezember, 11:02 Uhr: Erneut aktualisiert der Deutsche Wetterdienst seinen Warnlagebericht – es gibt neue Wetterwarnungen in Niedersachsen. Nach Angaben der Meteorologen soll es im heutigen Tagesverlauf zu Frost kommen. Folgende Bereiche sind bis voraussichtlich Samstag, 2. Dezember, 11 Uhr betroffen:

  • Landkreis Diepholz
  • Landkreis Nienburg (Weser)
  • Landkreis Rotenburg
  • Landkreis Verden
  • Land und Stadt Oldenburg
  • Hansestadt Bremen

Update am Freitag, 1. Dezember, 07:42 Uhr: Der Winter in Niedersachsen hält an. Das weiß auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) und berichtet in seinem Warnlagebericht für den Norden von den neusten Gefahren, die von der Kälte ausgehen.

Frost, Glätte und zentimeterweise Schnee: Wetter in Niedersachsen derzeit nicht autofahrerfreundlich

So soll es nach Angaben der Experten am Freitag, 1. Dezember, zu Neuschneemengen zwischen 1 und 5 Zentimeter im Nordwesten Niedersachsens kommen. Insbesondere in der Nacht zu Samstag müssten Menschen, die auf der Straße unterwegs sind, aufpassen. Generell kann es nämlich ziemlich glatt werden. Frost und Glätte bei bis zu -7 Grad drohen. Mit Ausnahme von Ostfriesland besteht zudem die Gefahr von Dauerfrost, heißt es vom DWD.

Schnee, Glätte und dazu noch Nebel: In Niedersachsen schlägt der Winter zu. Autofahrer müssen jetzt besonders achtsam auf den Straßen im Norden sein. (Archivbild)

In den Morgenstunden kann zudem Nebel die Sicht beeinträchtigen. Lokal ist mit Sichtweisen unter 150 Metern zu rechnen. Die Meteorologen von wetter.net prognostizieren für die kommenden Wochen ähnliche Wetter-Bedingungen. Es könnte laut einer Bauernregel zu einem Dauerwinter in Niedersachsen kommen. Verschiedene Wettermodelle zeigen bereits ähnliche Ergebnisse.

Schwerer Unfall bei Minustemperaturen: Auto kracht frontal in Lastwagen – mehrere Personen verletzt

Update am Donnerstag, 30. November 2023, um 12:10 Uhr: In Niedersachsen legt der Winterdienst seine Arbeit nieder. Eisige Fahrbahnen sind die Folge. Deshalb ereigneten sich auf zahlreichen niedersächsischen Straßen teils schwere Verkehrsunfälle. Ein besonders schwerer Unfall in Georgsmarienhütte (Landkreis Osnabrück) rief am frühen Mittwochabend die Feuerwehr auf den Plan.

Bei der Kollision eines Autos mit einem Lastwagen zogen sich mehrere Menschen schwere Verletzungen zu. Drei Autoinsassen erlitten dabei so schwere Verletzungen, dass sie möglicherweise um ihr Leben kämpfen müssen. Die Lastwageninsassen blieben zwar unverletzt, erlitten jedoch einen schweren Schock.

Die winterlichen Temperaturen sorgen für Chaos: Wasserrohrbruch an der Köhlbrandbrücke in Hamburg

In Hamburg wurde eine Hauptverkehrsstraße aufgrund eines Wasserrohrbruchs gesperrt. Der Roßdamm, eine bedeutende Zufahrtsroute zur Köhlbrandbrücke, musste infolgedessen abgeriegelt werden. Ein Mitarbeiter vor Ort erklärte, dass das Wasserrohr aufgrund der frostigen Temperaturen im Erdreich beschädigt worden sei.

Am frühen Donnerstagmorgen kam es aufm dem Roßdamm, kurz vor der Köhlbrandbrücke, zu einem Wasserrohrbruch. Die Straße ist gesperrt.

Er fügte hinzu, dass es „nicht geborsten“ sei. Der Arbeiter erläuterte weiter, dass das Erdreich durch die winterlichen Temperaturen in Bewegung gerät und ältere Leitungen dadurch Risse bekommen können.

Durch Wintersturm an der Nordsee: Sammlerin findet riesigen Bernstein am Strand und teilt ihren Erfolg bei Facebook

Das Winter-Wetter kann aber auch seine positive Seite haben, wie Patrizia Krämer selbst erlebte. In einer Nordsee-Facebookgruppe schrieb sie voller Stolz: „Hat sich heute wieder gelohnt.“ Angehängt ein Foto von ihrer Hand mit einem riesigen Bernstein. Durch den Wintersturm wurden scheinbar zahlreiche Bernsteine an Land gespült.

Enorme Mengen an Bernstein: Patrizia Krämer konnte am Mittwochabend, 29. November, an der Nordseeküste bei St. Peter-Ording einen riesigen Fund machen. (Montage)

Wer nun an die Nordsee geht, um Bernsteine zu suchen, muss sich allerdings sehr warm einpacken. Noch immer gibt es für weite Teile Niedersachsen offizielle Warnungen vor Glätte, Frost und sogar leichten Schneefall. Darunter fallen unter anderem die Gemeinde Alfhausen, Gemeinde Borkum, Stadt Verden und viele weitere Gemeinden, Städte und Regionen.

Das Winter-Wetter hat Niedersachsen im Griff – Schnee auch an der Elbe

Update am 29. November 2023, um 08:32 Uhr: Der Schnee hat über Nacht den Norden in ein „Winter Wonderland“ verwandelt. Egal, ob an der Nordsee, in Bremen oder an den Hamburger Landungsbrücken. Der Schnee hinterließ eine flächendeckende, weiße Oberfläche. Aber der Schnee hat nicht nur schöne Seiten. Auf der A1 und A7 kam es infolge des Schneefalles zu mehreren Unfällen. Die Autobahnen mussten teilweise sogar gesperrt werden.

Schnee bedeckte die Hamburger Landungsbrücken in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch.

Update am 28. November 2023, um 12:30 Uhr: Das Wetter in Niedersachsen wird immer winterlicher. Ob damit allerdings auch die Chance auf ein weißes Weihnachten höher wird, bleibt abzuwarten. Für die kommende Nacht von Dienstag, 28. November 2023, auf Mittwoch haben die Wetterexperten allerdings bereits größere Schneemassen für Niedersachsen, Bremen und weitere Teile Norddeutschlands angekündigt.

Wintereinbruch in Niedersachsen: Frostwarnung für weite Teile – Schneemassen in der Nacht

Erstmeldung am 22. November 2023, um 20:30 Uhr: Niedersachsen – Die Wetterlage in Deutschland bleibt in den kommenden Tagen wechselhaft mit stürmischen Bedingungen und einer zunehmenden Glättegefahr, insbesondere im Bergland und im Osten des Landes. Experten kündigten sogar an, dass Schnee von Himmel fallen könnte. Am Donnerstag dominieren vielerorts dichte Wolken den Himmel. Im Laufe des Tages ist mit leichtem Regen zu rechnen. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte von 6 Grad in den Bergen und bis zu 13 Grad in Küstennähe.

Ein mäßiger bis frischer Wind aus westlichen Richtungen bringt an der See stürmische Böen mit sich, die lokal schwere Sturmböen erreichen können. In den nächsten Tag sei sogar Schnee möglich, so Experten. Selbst zur Weihnachtszeit, so erste Prognosen, könnte es Schnee geben. In München werden derzeit bis zu 50 cm Neuschnee erwartet.

Das Wetter in Niedersachsen bleibt wechselhaft – Sturm, Glättegefahr und dichte Wolken am Himmel

Die Nacht zum Freitag gestaltet sich stark bewölkt mit nach Süden abziehendem Regen. Im Norden des Landes lockert die Bewölkung vereinzelt auf und es kommt zu Schauern. Die Tiefsttemperaturen liegen auf den Bergen bei etwa 0 Grad, während sie sonst um 4 Grad betragen. Der Wind bleibt mäßig bis frisch und weht aus West bis Nordwest, wobei er an der See stark bis stürmisch bleibt, aber im Verlauf etwas nachlässt, so der Deutsche Wetterdienst.

Freitag tagsüber bleibt es bewölkt, mit verbreiteten Schauern, die teils gewittrig sein können. Im Bergland können diese Schauer auch mit Schnee vermischt sein – dies hat auch die Winter-Prognose des Wetter-Experte Dominik Jung vorausgesagt.

Der Winterdienst in Niedersachsen streikt. Die Fahrbahnen sind teilweise spiegelglatt.

Die Temperaturen bewegen sich zwischen 6 und 9 Grad. Der Wind aus West bis Nordwest weht anfangs stark bis stürmisch, lässt jedoch zum Abend hin nach. In der Nacht zum Samstag ist mit verbreitetem Regen bei dichter Bewölkung zu rechnen. Besonders im Süden wird der Regen teilweise mit Schnee vermischt sein, was zu Glätte führen kann. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 2 Grad im Westen und -2 Grad im Osten. Der Wind bleibt meist schwach, kann jedoch im südlichen Niedersachsen und an den Küsten stark bis stürmisch sein.

Schnee am Samstag möglich – Wetter in Niedersachsen sehr wechselhaft

Am Samstag gestaltet sich das Wetter weiterhin wechselhaft mit einzelnen Regen- oder Schneeregenschauern und Höchstwerten zwischen 4 und 7 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Nordwest, an den Küsten teils stark.

Die Nacht zum Sonntag bringt wechselnde Bewölkung mit gebietsweise kurzzeitigem Regen oder Schnee und Glättegefahr. Die Temperaturen fallen auf Tiefstwerte zwischen 0 und -4 Grad, im Bergland bis zu -7 Grad. Der Wind weht schwach aus Nordwest bis West.

Rubriklistenbild: © Marvin Köhnken

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