VonSebastian Petersschließen
Hamburg verwandelt sich in ein Winter Wonderland, doch der Schnee bringt auch Gefahren. Schwere Verkehrsunfälle und Verkehrschaos sind die Folge.
Hamburg – Als der Morgen anbrach, hatte sich der Norden in ein „Winter Wonderland“ verwandelt. Die Straßen präsentierten sich in strahlendem Weiß und die Autos waren von einer dicken Schneeschicht bedeckt. Pünktlich, wie vorhergesagt, begann es in Hamburg gegen 23 Uhr zu schneien. Ein dichtes Schneegestöber umhüllte die Hamburger Landungsbrücken. Die sonst belebten Straßen der Hansestadt wurden von Schneeflocken beherrscht.
Schnee verzaubert die Hansestadt in ein „Winter Wonderland“ – Unfälle auf A1 und A7
Doch der Schnee brachte auch Risiken mit sich: Am frühen Mittwochmorgen ereignete sich auf der A7 in Richtung Hamburg ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurde der Tank eines Lastwagens aufgerissen und verschmutzte weite Teile der schneebedeckten A7. Wie die Autobahn GmbH auf X (früher Twitter) bekannt gab, war die A7 bei Quickborn zunächst nur einspurig in Richtung Hamburg befahrbar und wurde später vollständig gesperrt.
Ein weiteres Verkehrschaos entstand auf der A1. In der Nähe des Autobahnkreuzes Hamburg-Ost verlor ein Lkw-Fahrer die Kontrolle über seinen 40-Tonner und krachte in die Mittelleitplanke. Daraufhin musste die Polizei die Autobahn 1 in beiden Richtungen sperren.
Winterwalze sorgt für Chaos: Winterdienst im Großeinsatz – Abschlepper im Dauerstress
Für den morgendlichen Berufsverkehr zeichnet sich ein Verkehrschaos ab, da die Winterdienste mit der Situation überfordert sind und immer mehr Lkw-Fahrer Probleme melden. „Ich fahr von einem Unfall zum nächsten im Moment“, warnt Abschleppprofi Robert Mensinger. „Alleine in der Nacht ist das der vierte Lkw und der fünfte wartet.“
Trotz der widrigen Umstände ist der Winterdienst in Hamburg bereits im Großeinsatz. Laut NDR sind 280 Fahrzeuge im Einsatz, um die Straßenverhältnisse zu verbessern.
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