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Marcel Prigge
Sebastian Peters- Marten Vorwerk
Von Schleswig-Holstein über Hamburg bis nach Niedersachsen sorgte der Schneefall für ein „Winter Wonderland“. Es gibt Unfälle und Sperrungen.
- Schneemassen lassen Baum umkippen – Feuerwehr im Einsatz
- Verletzte nach Schneewalze in Niedersachsen – Unfall auf der B51 bei Bassum
- A1 und A7 wegen Schnee-Unfällen gesperrt – LKWs rutschen über die Fahrbahn
Update am Donnerstag, 30. November 2023 um 07:49 Uhr: Der Wetterdienst in Niedersachsen streikt. Die Fahrbahnen sind glatt. Auf vielen Straßen in Niedersachsen kam es diesbezüglich zu teilweise schweren Verkehrsunfällen.
Schwerer Unfall wegen Schnee-Wetter: drei Personen bei Frontalunfall verletzt
Ein schwerer Verkehrsunfall in Georgsmarienhütte (Landkreis Osnabrück) am frühen Mittwochabend beschäftigte die Feuerwehr. Bei dem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Lkw wurden mehrere Personen schwer verletzt. Drei Insassen des Pkws erlitten schwere Verletzungen und befinden sich möglicherweise in Lebensgefahr. Die Insassen des Lkws blieben unverletzt, standen jedoch unter schwerem Schock.
In Hamburg: Eiskalte Nacht löst Wasserrohrbruch aus – Zufahrtsstraße zur Köhlbrandbrücke gesperrt
In Hamburg ist aufgrund eines Wasserrohrbruches eine Hauptverkehrsader gesperrt worden. Der Roßdamm, eine wichtige Zufahrtsstraße zur Köhlbrandbrücke, musste deshalb gesperrt werden. Das Wasserrohr ist aufgrund der winterlichen Temperaturen im Erdreich gerissen, beschreibt ein Mitarbeiter vor Ort. Es sei aber „nicht geborsten“. Durch die winterlichen Temperaturen arbeitet das Erdreich, und ältere Leitung können Risse bekommen, beschreibt der Arbeiter von Hamburger Wasser weiter.
Update am Mittwoch, 29. November, 11:02 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat in seinem jüngsten Warnlagebericht auf winterliche Wetterbedingungen in Niedersachsen und Bremen hingewiesen. Gebietsweise Schneefälle und lokale Schneeverwehungen, insbesondere im Harz, prägen das Wetterbild. Ein Tiefdruckgebiet über Norddeutschland führt Polarluft in die Region und sorgt für anhaltend wechselhaftes Wetter. Die Prognosen bis zum 30. November 2023, 10:30 Uhr, erwarten weiterhin ähnliche Bedingungen.
Das Wetter in Niedersachsen: Neuschnee bis zu 5 cm und Schneeverwehungen möglich – es bleibt kalt
Besonders im Bergland sind bis zum Abend Windböen von bis zu 55 km/h, vereinzelt sogar stürmische Böen um 70 km/h, aus südwestlicher Richtung zu erwarten. Abgesehen von den Inseln und den westlichsten Teilen des Landes, ist bis zum Abend gebietsweise mit bis zu 5 cm Neuschnee zu rechnen. Im Nordosten könnten lokal sogar bis zu 10 cm fallen. Im Harz sind oberhalb von 600 Metern Schneeverwehungen möglich.
Die weiße Pracht verzaubert den Norden in eine Winterlandschaft




In der Nacht zum Donnerstag ist in der Nordsee-Region und in Südniedersachsen mit etwas Neuschnee zu rechnen. Am Donnerstag könnte es vor allem im Nordwesten zu leichtem, vereinzelt auch zu mäßigem Schneefall kommen. Entlang der Elbe ist tagsüber mit leichtem Dauerfrost zu rechnen, und in der Nacht zum Donnerstag kann es zu teils mäßigen Frost bis zu lokalen Tiefstwerten von -8 Grad kommen. Die Glättegefahr bleibt verbreitet bestehen, auch tagsüber.
Schnee in Niedersachsen: Baum stürzt um – Straßen gesperrt
Update am Mittwoch, 29. November, 09:04 Uhr: Der Schnee sorgt auf den Straßen nicht nur für rutschige Fahrbahnverhältnisse, sondern auch für eine weitere akute Gefahr. Durch den Schnee, der über Nacht im Norden fiel, lastet auf den Bäumen am Straßenrand eine erhebliche Mehrlast. Für einen Baum in Bad Essen (Landkreis Osnabrück) zu viel Gewicht. Er brach an der Bergstraße zusammen und stürzte auf die Fahrbahn. Das Hindernis wurde von den Einsatzkräften der Feuerwehr schnell beseitigt. Verletzt wurde niemand.
Update am Mittwoch, 29. November, 07:05 Uhr: Über Nacht wurde der Norden zu einem „Winter Wonderland“. Straßen sind weiß gefärbt und die Autoscheiben voller Schnee. In Hamburg fing das Schneetreiben, pünktlich zur Vorhersage, gegen 23 Uhr an. An den Hamburger Landungsbrücken herrschte ein dichtes Schneetreiben. Auf den leeren Straßen der Hansestadt dominierten die Schneeflocken.
Wegen Schnee und Glätte: Autobahnen A1 und A7 in und um Hamburg teilweise gesperrt
Aber der Schnee bringt auch Gefahren: am frühen Mittwochmorgen kam es auf der A7 in Fahrtrichtung Hamburg zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei riss der Fahrzeugtank eines Lastwagens auf und verschmutze große Flächen der verschneiten A7. Wie die Autobahn GmbH bei X (ehemalig Twitter) mitteilte, war die A7 bei Quickborn zuerst einspurig in Richtung Hamburg befahrbar und anschließend komplett gesperrt worden. Ein weiteres Verkehrschaos bildete sich auf der A1.
Nahe dem Autobahnkreuz Hamburg-Ost rutschte ein Brummifahrer mit seinem 40-Tonner plötzlich in die Mittelleitplanke. Die Polizei musste daraufhin die Autobahn 1 in beiden Fahrtrichtungen sperren. Für den morgendlichen Berufsverkehr droht ein Verkehrschaos, da die Winterdienste nicht hinterherkommen und immer mehr Lkw-Fahrer Probleme melden. „Ich fahr von einem Unfall zum nächsten im Moment“, sagt Abschleppprofi Robert Mensinger. „Alleine in der Nacht ist das der vierte Lkw und der fünfte wartet.“ Dabei ist der Winterdienst in Hamburg bereits im Großeinsatz. Wie der NDR berichtet, sei der Winterdienst mit 280 Fahrzeugen im Einsatz.
Wegen Schneeglätte: schwerer Unfall auf der B51 bei Bassum – zwei Personen verletzt
Für die Weihnachtsmarktbesucher in Kirchweyhe kam die Schnee-Walze allerdings zu spät. Hier fiel der Schnee erst, nachdem der Markt geschlossen hatte. Dennoch sorgt der Schnee auch hier für einen richtigen Winter-Zauber. Der aufgestellte Weihnachtsbaum wurde in der Nacht mit Schnee bedeckt und die Lichterkette zauberte ein gemütliches weihnachtliches Licht. Aber auch in Niedersachsen kam es, aufgrund des Schnees, zu Unfällen. Wie auf der B51 bei Bassum. Hier geriet ein PKW aufgrund der glatten Straße ins Schleudern und rutschte von der Fahrbahn. Zwei Personen wurden verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser transportiert werden.
Der Schnee ist da: Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein wird zum „Winter Wonderland“
Update am Dienstag, 28. November, 20:26 Uhr: Gegen Mitternacht soll das Schnee-Tief in Niedersachsen die Weser passieren. Das teilte ein Meteorologe dem NDR mit. Demnach rechne er – entgegen der Vorhersage des DWD – mit drei Zentimeter Neuschnee in der kommenden Nacht im niedersächsischen Binnenland. Weiter südlich im Göttinger Land und im Harz könnten auch bis zu sieben Zentimeter fallen.
Neuschnee in Niedersachsen erwartet: Wetter-Chaos, Frost und Glätte drohen
Update am Dienstag, 28. November, 18:28 Uhr: In der Nacht zu Mittwoch, 29. November, werden in Niedersachsen bis zu fünf Zentimeter Neuschnee erwartet. Das teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Von der Nordsee her soll das Wetter den Schneefall bringen. Auch Frost und glatte Straßen werden ab dem Dienstagabend ein Problem für die Autofahrer. Grund sind die sinkenden Temperaturen zwischen -2 und -6 Grad im niedersächsischen Binnenland.
Update am Dienstag, 28. November, 16:15 Uhr: In Bremen ist es am Nachmittag bereits zu einigen weißen Flöckchen gekommen. Liegengeblieben ist der Schnee aber noch nicht. Doch Winterfreunde können sich bereits auf die kommenden Stunden und den nächsten Tag freuen. Denn der Schnee kommt; da sind sich auch die Experten von Kachelmannwetter sicher. Auf X verbreiten sie eine Karte, die die Schneehöhe in den nächsten Stunden anzeigt.
Das Wetter heute Abend in Niedersachsen: Schneewalze angekündigt – Temperaturen fallen
Update am Dienstag, 28. November 2023, um 13:46 Uhr: Zwischen Bremen und Hamburg, schreibt ein Wetterexperte bei X (ehemalig Twitter), kommt es bereits zu leichten Schneefall. Auch die Wetterwarnungen wurden inzwischen aktualisiert und ergänzt. Neben den Frost-Warnungen gibt es nun auch Warnungen vor Schneefall und auch vor Glätte.
Wie für Euch vorhergesagt.
— Lilienthal Wetter (@wetter_x) November 28, 2023
Aktuell leichter Schneefall zwischen Hamburg und Bremen.
Das alles bei um Null Grad.
🛫/T
Quelle: @kachelm https://t.co/3dLMMv8Uvt pic.twitter.com/TxIE2dzsyq
Die amtlichen Warnungen vor leichten Schneefällen wurden unter anderem für den Kreis Verden, Kreis Nienburg (Weser) und für den Kreis Diepolz herausgegeben. Aber auch größere Städte wie Bremen und Hamburg sind von der Warnung betroffen. Überdies gibt es noch eine Warnung vor Straßenglätte. Dies betrifft die gleichen Regionen, Kreise und Städte, die auch von den vorherigen Frost- und Schneewarnungen betroffen sind.
Erstmeldung am Dienstag, 28. November 2023, um 12:19 Uhr: Niedersachsen/Bremen – Kommt der Wintereinbruch in Niedersachsen? Denn wer am Mittwoch, 29. November, morgens in Niedersachsen und Bremen aufwacht, hat bei einem Blick aus dem Fenster eine gute Chance, in einen schneebedeckten Garten oder auf eine weiße Straße zu blicken. Für das Wetter in Niedersachsen sind für die Nacht zum Mittwoch laut wetter.net „kräftige Schneefälle“ angesagt. Zu vereinzelten Schneefällen kam es in Niedersachsen auch schon am Dienstag, 28. November.
Amtliche Warnung vor Frost
Von Dienstag, 28. November 2023, bis zum Mittwoch gibt es eine offizielle Warnung vor Frost. Der Deutsche Wetterdienst hat diese für mehrere Kreise und Städte herausgegeben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die Warnung bis Mittwoch, 13 Uhr andauern. Folgende Kreise und Städte sind betroffen:
- Kreis Diepholz
- Hansestadt Bremen
- Kreis Nienburg (Weser)
- Kreis und Stadt Oldenburg
- Kreis Rotenburg (Wümme)
- Kreis Verden
Eine detaillierte Auflistung sämtlicher betroffenen Kreise und Städte gibt es auf der Homepage des Deutschen Wetterdienstes.
Wintereinbruch in Niedersachsen: Fürs Wetter in der Region sind „Kräftige Schneefälle“ angekündigt
Aufgepasst in Bremen und Niedersachsen: „Das nächste Schneetief kommt herangezogen“, heißt es von einem Wetterexperten von wetter.net. Es werde am späten Dienstagabend, 28. November, und vor allem in der Nacht zum Mittwoch, 29. November, eine Schneefront vorüberziehen. Diese bringt teilweise eine geschlossene Schneedecke mit. Für das Niedersachsen-Wetter sind bis zu fünf und regional bis zu acht bis zehn Zentimeter Neuschnee angesagt. Heftige Schneefälle hat es am Dienstagmorgen dagegen schon im nordhessischen Kassel gegeben. Die Stadt ist weiß gefärbt.
Mehr Zeit auf dem Weg zur Arbeit sollte aufgrund der Schneefälle in Niedersachsen und Bremen eingeplant werden. „Das kann eine glatte und chaotische Angelegenheit werden“, erklärt der Wetterexperte. Auch in Hamburg kann es zu kräftigen Schneefällen kommen. Chaotisch wurde es auch im Rhein-Main-Gebiet. Wegen des heftigen Wintereinbruchs sind zahlreiche Flüge am Frankfurter Flughafen gestrichen worden. In Bayern fällt wegen des Wetters teilweise der Schulunterricht aus.
Wetter in Niedersachsen: Boden für Schnee und Wintereinbruch besten präpariert
Die Luft kühlt in der Nacht zum Mittwoch auf minus eins bis zu minus sechs Grad ab. Der Boden sei in Niedersachsen und Bremen dann bestens für Schnee präpariert. „Wenn der Schnee fällt, dann bleibt er auch meist direkt liegen“, heißt es zum möglichen Wintereinbruch in Niedersachsen. „Im Verlauf der zweiten Nachthälfte, und insbesondere mittwochs tagsüber wird es in Nordrhein-Westfalen einsuppen“ erklärt Fabian Ruhnau von Kachelmannwetter in einem Wetter-Video. Im Laufe des Tages ziehen die Schneefälle aus Norddeutschland ab. Die Temperaturen des Wetters in Niedersachsen steigen auf maximal plus zwei Grad.
Am Donnerstag, 30. November, soll es im Norden am Tag nur noch vereinzelt schneien. Die Temperaturen liegen tagsüber bei minus eins bis null Grad. Zum ersten Adventswochenende bleibt das Niedersachsen-Wetter kalt, bei null Grad bis drei Grad. „Bestes Weihnachtsmarkt-Wetter“, sagt der Wetterexperte.
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