Streik am Donnerstag, 1. Februar

Heute Verdi-Streik am Flughafen Hamburg – Alle Abflüge gestrichen

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    Marcel Prigge
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Am Hamburger Flughafen werden heute alle 126 geplanten Abflüge gestrichen. Der Grund: Ein Verdi-Warnstreik der Luftsicherheitskräfte. Auch für Freitag wurde ein Streik angekündigt.

Update am Donnerstag, 1. Februar 2024, um 13:55 Uhr: Die Gewerkschaft ver.di hat für überraschend auch für Freitag, 2. Februar 2024, zu einem weiteren Warnstreik aufgerufen. Zwischen 3 Uhr morgens und 23.59 Uhr werden die Bodenverkehrsdienstleister am Hamburger Flughafen die Arbeit niederlegen. Dies betrifft rund 900 Mitarbeiter, die für Aufgaben wie das Be- und Entladen von Koffern, die Gepäckabfertigung, die Reinigung der Flugzeuge und das Fahren der Busse auf dem Vorfeld zuständig sind.

Ver.di Streik am Flughafen Hamburg – auch am Freitag

Der Flughafen ist derzeit dabei, die Auswirkungen des Streiks zu evaluieren, und erwartet, am Nachmittag mehr Klarheit zu haben. Passagiere, die für morgen Flüge von oder nach Hamburg geplant haben, werden dringend gebeten, ihren Flugstatus zu überprüfen und sich bei Bedarf an ihre Fluggesellschaft zu wenden.

Streik der Verdi stört Ablauf am Hamburger Flughafen

Erstmeldung am Dienstag, 30. Januar 2024, um 18:09 Uhr: Hamburg – Ein landesweiter Verdi-Warnstreik der Luftsicherheitskräfte führt dazu, dass am Hamburger Flughafen am kommenden Donnerstag sämtliche 126 geplanten Abflüge gestrichen werden, oder ohne Passagiere stattfinden. Dies wurde von der Flughafengesellschaft am Dienstag nach dem Streikaufruf bekannt gegeben. Aufgrund des Streiks wird die zentrale Sicherheitskontrolle am Donnerstag den ganzen Tag über nicht in Betrieb sein.

Verdi-Streik am Flughafen Hamburg – Alle Abflüge für Donnerstag gestrichen

„Ankünfte werden am Donnerstag weiterhin möglich sein“, wurde nach Angaben der Deutschen Presseagentur mitgeteilt. „Dennoch kann es auch bei den Ankünften am Hamburg Airport aufgrund des Verdi-Streiks ganztägig zu Flugstreichungen und deutlichen Verzögerungen kommen.“ Alle Passagiere, deren Flüge gestrichen wurden, sind aufgefordert, sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen und nicht zum Flughafen zu reisen. Flüge ohne Passagiere könnten stattfinden, wenn Fluggesellschaften die betroffenen Flugzeuge am selben oder am nächsten Tag am Zielort benötigen, erläuterte eine Sprecherin des Flughafens.

Flugzeuge bleiben an vielen deutschen Flughäfen am Donnerstag, 1. Februar, auf dem Boden. Verdi ruft zu einem Streik auf. Betroffen ist unter anderem auch Hamburg.

Für den Donnerstag waren am Hamburger Flughafen ursprünglich 126 Abflüge und 127 Ankünfte mit insgesamt etwa 30.000 Passagieren vorgesehen. Da die Luftsicherheitskräfte auch an allen anderen großen Verkehrsflughäfen zum Warnstreik aufgerufen wurden, wird die Anzahl der Ankünfte am Donnerstag voraussichtlich erheblich sinken. Auch die Flughäfen in Bremen und Hannover werden bestreikt.

Laut einer Mitteilung von Verdi sind Mitarbeiter im Bereich der Luftsicherheit zum Streik aufgerufen, die in der Passagierkontrolle, der Personen- und Warenkontrolle, der Frachtkontrolle und in Servicebereichen arbeiten. Ohne diese Mitarbeiter ist der Betrieb der Sicherheitsbereiche an den Flughäfen nicht möglich. Daher wird der Flugverkehr in großen Teilen Deutschlands voraussichtlich zum Erliegen kommen.

Rubriklistenbild: © Kevin Hackert/Imago

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