Donnerstag, 1. Februar

Heute Verdi-Streik an norddeutschen Flughäfen – Bremen und Hannover betroffen

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Verdi ruft heute Sicherheitskräfte an deutschen Flughäfen zum Streik auf. Massive Ausfälle sind an den Airports in Bremen und Hannover zu erwarten.

Hannover/Bremen/Hamburg – Die Gewerkschaft Verdi ruft für den heutigen Donnerstag zu einem ganztägigen Streik auf. Betroffen von dem Streik sind Flughäfen in ganz Deutschland. Mitarbeiter im Luftsicherheitsbereich – die in der Kontrolle von Fluggästen, Personen und Waren, der Frachtkontrolle und in Servicebereichen arbeiten – legen ihre Arbeit nieder.

Verdi-Streik an Flughäfen: Auch Bremen, Hannover und Hamburg betroffen

Auch die Flughäfen in Hannover, Bremen und Hamburg sind von den Streikmaßnahmen betroffen. Reisende müssen sich an dem Tag auf Flugausfälle und Verspätungen gefasst machen. Eine Kundgebung ist für 10 Uhr vor dem Terminal A in Hannover geplant. Die Streikenden in Bremen versammeln sich um 8 Uhr vor dem Terminal 1. Folgende Flughäfen sind von dem heutigen Streik betroffen:

  • Hamburg
  • Hannover
  • Bremen
  • Berlin
  • Köln
  • Düsseldorf
  • Leipzig
  • Dresden
  • Erfurt
  • Frankfurt/Mail
  • Stuttgart

Verdi legt Flughäfen lahm: Das wird gefordert

Bisher konnten in den drei Tarifverhandlungsrunden keine Einigung über eine Lohnerhöhung für Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen erzielt werden. Verdi führt bundesweite Verhandlungen mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) für rund 25.000 Beschäftigte der Branche, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft.

Flugzeuge bleiben an vielen deutschen Flughäfen am Donnerstag, 1. Februar, auf dem Boden. Verdi ruft zu einem Streik auf. Betroffen sind unter anderem auch Bremen, Hannover und Hamburg.

Verlangt wird eine Lohnerhöhung von 2,80 Euro pro Stunde, höhere Funktionszulagen und Überstundenzuschläge ab der ersten zusätzlichen Arbeitsstunde für einen Tarifvertrag mit einer Laufzeit von zwölf Monaten. Mit dieser Forderung soll der durch die Inflation verursachte Kaufkraftverlust der Mitarbeiter ausgeglichen werden. Insbesondere die unteren Lohngruppen sind von den starken Preissteigerungen betroffen und spüren die Belastung in ihren Geldbeuteln.

Rubriklistenbild: © Kevin Hackert/Imago

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