Eisige Strassenverhältnisse

Winter-Einbruch in Hamburg: Köhlbrandbrücke kurzzeitig gesperrt - DWD erwartet weiter Neuschnee

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Trotz des Winter-Einbruchs im Norden ist die Verkehrslage bislang überraschend ruhig geblieben. Kurzzeitig musste die Köhlbrandbrücke in Hamburg gesperrt werden.

Hamburg – Obwohl Frost, Schneefall und eisige Straßenverhältnisse herrschten, blieb die Verkehrssituation in der Nacht von Montag auf Dienstag (5. Dezember) überraschend ruhig. Am Dienstagmorgen meldeten die Polizeisprecher der Lagezentren in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern keine Unfälle aufgrund von Glätte. Sie lobten den Winterdienst, der in den meisten nördlichen Regionen im Vergleich zu vorherigen Jahren hervorragend funktionierte.

Winter-Wetter im Norden: Hamburger Köhlbrandbrücke kurzzeitig gesperrt

Möwen stehen auf einer Mauer am Hamburger Fischmarkt, auf der Schnee liegt.

Die Hamburger Köhlbrandbrücke musste allerdings in den frühen Morgenstunden kurzzeitig für den Verkehr gesperrt werden. Mehrere Lastwagen waren dort aufgrund der glatten Fahrbahn stecken geblieben. Insgesamt war am Montagmorgen auf den Straßen Hamburgs und in der Umgebung viel Geduld gefragt. Ein Sprecher der Verkehrsleitstelle berichtete von dichtem und stockendem Verkehr. Es bildeten sich mehrere längere Staus, darunter eine zehn Kilometer lange Fahrzeugschlange auf der A7 zwischen Fleestedt und Waltershof, acht Kilometer auf der A1 zwischen Maschen und Stillhorn sowie mindestens fünf Kilometer auf der A24 bis zum Horner Kreisel zurück.

Wetter im Norden: Wetterdienst sagt mehrere Zentimeter Neuschnee voraus

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für den Dienstag bis zu acht Zentimeter Neuschnee, in einigen Gebieten sogar bis zu 15 Zentimeter. Dabei könnten die Temperaturen auf bis zu minus sechs Grad fallen. Insgesamt sei mit einer erhöhten Glättegefahr zu rechnen. Diese Bedingungen sollen auch in den nächsten Tagen anhalten, obwohl die Temperaturen ab Mittwoch leicht über den Gefrierpunkt steigen sollen.

Tragödie auf der A1: Ein Autofahrer hat ein Stauende übersehen und ist auf einen LKW aufgefahren. Er starb noch am Unfallort.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe maschineller Unterstützung geschrieben und vor der Veröffentlichung vom Redakteur Lucas Sauter Orengo sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Bodo Marks/dpa

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