Kriminalität

Chinesen wollen mit gefälschten Pässen in die USA – am Flughafen Frankfurt ist Endstation

  • schließen

Zwei chinesische Staatsbürger werden am Frankfurter Flughafen mit gefälschten Pässen aufgegriffen. Ihr Ziel: illegal in den USA arbeiten.

Frankfurt – Ein solcher Fall dürfte auch den Bundespolizisten am Flughafen Frankfurt nicht allzu häufig unterkommen. Zwei Chinesen wollten in die USA, allerdings verhinderten ihre mitgebrachten Papiere den Beginn des amerikanischen Traums.

Was war passiert? Das Paar war aus Südafrika kommend am Flughafen Frankfurt gelandet. Bei der Einreise fiel den Beamten bei der Kontrolle die gefälschten Reisepässe auf. Der geplante Weiterflug der Chinesen nach Cancun (Mexiko) wurde verhindert, ihre Hoffnungen auf ein neues Leben in den USA war zerstört.

Nach einem Hinweis werden zwei Chinesen an der Passkontrolle mit gefälschten Ausweisen überführt. (Symbolfoto)

Flughafen Frankfurt: Chinesen wollten als Tellerwäscher in der USA arbeiten

Die Bundespolizisten hatten die beiden Chinesen, einen 46-jährigen Mann und eine 45-jährige Frau, aufgrund eines Fahndungshinweises überprüft. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die vorgelegten Reisepässe der Sonderverwaltungsregion Hongkong nicht auf die beiden Reisenden ausgestellt waren, sondern auf andere Personen. Die Urkundenprüfstelle der Bundespolizei am Frankfurter Flughafen bestätigte den Verdacht des Missbrauchs von Ausweispapieren.

In einer Befragung gaben die beiden Chinesen an, dass sie in die USA reisen wollten, um dort illegal als Tellerwäscher in einem Restaurant zu arbeiten. Sie räumten ein, dass sie bei der Organisation ihrer Reise die Hilfe eines Schleusers in Anspruch genommen hatten.

Die Bundespolizei leitete daraufhin Ermittlungsverfahren wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren sowie des Einschleusens von Ausländern ein. Die Einreise wurde beiden Personen verweigert. Sie werden am Mittwoch nach Peking, China, zurückgewiesen. Ihr Traum von einem neuen Leben in den USA endete somit noch bevor er richtig begonnen hatte. (esa/pob)

Erst kürzlich entdeckte die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt eine große Menge Bargeld in einem „kreativem Versteck“.

Rubriklistenbild: © photothek/Imago

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion