Mobilität

Bund soll Studie zur A5 offenlegen

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Die Autobahn A5 zwischen Homburger Kreuz und Frankfurt West.
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Eine Machbarkeitsstudie hat den zehnspurigen Ausbau der A5 in Frankfurt untersucht - doch die Studie ist seit Jahren unter Verschluss. Eine Bürgerinitiative klagt auf Herausgabe.

Das Bundesverkehrsministerium und die Autobahn-Gesellschaft des Bundes halten eine Machbarkeitsstudie zum zehnspurigen Ausbau der Autobahn A5 in Frankfurt unter Verschluss. Presseanfragen zur Veröffentlichung wurden bislang abschlägig beantwortet. Nach Auskunft der Autobahn-GmbH ergab die Machbarkeitstudie schon 2022, dass ein zehnspuriger Ausbau der A5 von Frankfurt bis Friedberg möglich wäre.

Die Bürgerinitiative „Es ist zu laut“ klagt nun auf die Veröffentlichung. „Wir wissen, dass sie mindestens seit Herbst 2022 in Berlin vorliegt“, sagte ein Sprecher der Initiative. Das Bundesverkehrsministerium, das die Verantwortung für die Autobahn-GmbH hat, müsse die Machbarkeitsstudie veröffentlichen. Der Rechtsanwalt der Initiative habe das Bundesverkehrsministerium auf Herausgabe der Studie verklagt. Grundlage ist das Umwelt-Informationsgesetz.

Austausch bei Gartenfest in Goldstein

Die hessische Landesregierung hat angekündigt, den zehnspurigen Ausbau der A5 zwischen Frankfurter Kreuz und Nordwestkreuz wieder mit Priorität in den Bundesverkehrswegeplan aufnehmen lassen zu wollen. Der Magistrat in Frankfurt und die Römer-Koalition lehnen einen Ausbau der A5 auf zehn Fahrspuren ab.

Die Bürgerinitiative lädt für Samstag, 25. Mai, zu einem Gartenfest ab 16 Uhr ins Heimathaus Goldstein, Goldsteinstraße 300. Die Initiatoren wollen über die Ausbaupläne der Autobahn-GmbH informieren. fle

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