- VonPhilipp Bräunerschließen
Nach der jüngsten Demo gegen AfD und Rechtsruck mit 40.000 Menschen wird am Freitag, 26. Januar, wieder demonstriert. Die Route der Demo ist nun bekannt.
Update vom Freitag, 26. Januar, 9.48 Uhr: Für die erneute Demonstration gegen rechts in Frankfurt ist nun die Demonstrationsroute bekannt gegeben worden. Treffpunkt ist wie bereits angekündigt am Freitag um 17 Uhr am Frankfurter Rossmarkt, Ziel wird laut Polizei der Platz vor der Paulskirche sein.
Wie die Polizei weiter mitteilt, soll der Demonstrationszug vom Rossmarkt startend über die Kaiserstraße und die Neue Mainzer Straße über die Untermainbrücke in Richtung Sachsenhausen verlaufen. Von dort geht die Strecke von der Schweizer Straße über Garten- und Walter-Kolb-Straße zurück zur Alten Brücke und zur Kurt-Schuhmacher-Straße, bevor die Demo in die Berliner Straße einbiegt. Enden soll der Protest auf dem Paulsplatz laut Polizei gegen 19 Uhr.
Polizei in Frankfurt rechnet erneut mit mehr Teilnehmern
Die Behinderungen im Straßenverkehr wolle man zwar minimal halten, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage, in und auf der Demostrecke könne es jedoch durchaus zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Für die Veranstaltung seien 500 Personen angemeldet worden. Sollten es wie am vergangenen Wochenende allerdings deutlich mehr Teilnehmer werden, sei man auch darauf vorbereitet, teilten die Beamten weiter mit.
Erneute Demo gegen rechts in Frankfurt trifft sich diesmal am Rossmarkt
Erstmeldung vom Donnerstag, 25. Januar, 14.46 Uhr: Frankfurt - Es wird nicht still um die Proteste gegen die AfD und den Rechtsruck in Frankfurt. Unter dem Motto „Keine Ruhe dem Faschismus“ lädt ein Bündnis junger Organisator:innen aus Gewerkschaften, Parteien und anderen Initiativen knapp eine Woche nach der Riesen-Demo am Römer, bei der laut Polizei um die 40.000 Personen teilnahmen, erneut zum Protest ein.
Treffpunkt für Demo gegen rechts in Frankfurt diesmal am Rossmarkt
Treffpunkt ist laut Veranstaltern am Freitag, 26. Januar, um 17 Uhr der Rossmarkt in der Innenstadt Frankfurt. Ziel sei es, sich nach dem Erfolg am Samstag, 20. Januar, direkt wieder öffentlich zu versammeln. So wolle man laut der Ankündigung zeigen, dass dies kein einmaliger Aufschrei war, sondern man sich immer wieder gegen den Faschismus stellen werde.
In seinem Aufruf macht das Bündnis deutlich, dass es sich mit seiner Kritik am Rechtsruck nicht ausschließlich gegen die AfD richtet. Denn deren Positionen würden über Parteigrenzen hinweg angenommen werden. Das Ergebnis laut der Veranstalter: „Die AfD wird immer stärker und plant die Deportation von Millionen von Menschen.“
Beteiligt an dem Bündnis sind laut der Ankündigung unter einigen anderen auch die Frankfurter Ortsgruppe von „Fridays For Future“, Amnesty International und die „Omas gegen Rechts“. Aber auch die IG Metall-Jugend, Greenpeace und der Asta der Goethe-Universität sind demnach mit von der Partie.
Junges Bündnis in Frankfurt richtet Appell an alle Generationen
Obwohl das Bündnis sich als „Jugend gegen den Faschismus“ bezeichnet, richte sich der Aufruf explizit an alle Generationen. „Lasst uns zeigen, dass wir aus der Geschichte gelernt haben“, heißt es abschließend in der Ankündigung der Veranstalter. (pkb)
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