VonFlorian Dörrschließen
Hessen erlebt ungewöhnlich warmes Wetter für November. Doch eine Kaltfront aus Skandinavien bringt Glättegefahr und Schnee in höheren Lagen. Die Temperaturen sinken weiter.
Update vom Sonntag, 16. November, 13.32 Uhr: Nun warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) explizit vor Frost und Glätte in Nordhessen. Betroffen sind weite Teile der Region zwischen Kassel, Bad Hersfeld und Marburg. Die Warnung gilt nach aktuellem Stand von Sonntag um 23 Uhr bis Montag um 10 Uhr.
Wetter in Hessen: Nun wird es deutlich kälter
Erstmeldung vom Sonntag, 16. November, 12.15 Uhr: Kassel – Das Wetter in Hessen präsentierte sich in den vergangenen Tagen deutlich zu warm für die Jahreszeit. Auch am Sonntag (16. November) ist größtenteils freundlich bis leicht bewölkt im Land, während in den nördlichen Regionen gelegentlich feiner Nieselregen auftreten kann. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) erreichen die Temperaturen Höchstwerte von bis zu 14 Grad Celsius.
Während der Nachtstunden zu Montag (17. November) setzt Niederschlag ein. In den höher gelegenen Gebieten Nordhessens droht bei Temperaturen um minus ein Grad örtliche Straßenglätte. Hintergrund ist ein Vorstoß kalter Luftmassen aus Norden. „In der Nacht zum Montag überquert eine Kaltfront eines Skandinavientiefs das Vorhersaggebiet. Rückseitig wird deutlich kältere Meeresluft wetterbestimmend“, heißt es beim DWD.
Der Wochenbeginn bringt nach DWD-Prognosen einen Mix aus Bewölkung und Auflockerungen mit sich, begleitet von gelegentlichen Regenschauern. In Bergregionen über 500 bis 600 Meter Höhe sind Schneefälle und lokale Glatteisbildung möglich. Gegen Abend lassen die Niederschläge nach. Die Tageshöchsttemperaturen bewegen sich am Montag in Hessen zwischen vier und neun Grad.
Schnee in Hessen oberhalb von 500 Metern Höhe erwartet
Der Zehn-Tages-Trend des DWD für Hessen zeigt sogar: In der kommenden Woche könnten die Temperaturen noch deutlich tiefer fallen: So sind in der Nacht von Freitag (21. November) auf Samstag (22. November) etwa Werte von fast fünf Grad unter Null möglich. Auch dann scheint weiterer Schneefall alles andere als ausgeschlossen. (fd)
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Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

