Feinstaub

Feinstaubalarm in Nordhessen: Luftqualität erneut kritisch

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In Hessen steigen die Feinstaubwerte wieder an. Das Problem wird durch die aktuelle austauscharme Wetterlage verschärft.

Wiesbaden – In Hessen zeigt sich erneut eine unzureichende Luftqualität. Nach einem Rückgang der Feinstaubwerte am vergangenen Wochenende steigen die Belastungen nun wieder an. Die aktuellen Messungen des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) weisen auf besorgniserregende Werte hin. Eine austauscharme Wetterlage führt dazu, dass Schadstoffe aus Heizung, Verkehr und Industrie nicht ausreichend verteilt werden.

Feinstaubalarm in Hessen: Luftqualität erneut kritisch (Symbolbild)

Nicht nur die Städte, sondern auch ländliche Gebiete sind von der hohen Feinstaubbelastung betroffen, wie das HLNUG in einer Pressemitteilung mitteilt. In höheren Lagen und Gebirgen wie dem Feldberg oder der Wasserkuppe bleibt die Luftqualität aufgrund besserer Luftströmungen jedoch hoch. Besonders auffällig ist, dass Hessen in diesem Winter vermehrt Tage mit sehr hohen Feinstaubwerten verzeichnet. Bis gestern wurde an 19 Standorten in Hessen der PM2,5-Tagesmittelwert von 25 µg/m³ bereits mehr als zehnmal überschritten. Der aktuelle Jahresgrenzwert für PM2,5 liegt bei 25 µg/m³.

Schlechte Luftqualität betrifft ganz Deutschland

Die schlechte Luftqualität ist nicht nur ein Problem in Hessen, sondern betrifft ganz Deutschland. Die anhaltend austauscharme Wetterlage hat in diesem Jahr zu einer spürbaren Verschlechterung geführt, obwohl die Feinstaubbelastung in den vergangenen Jahren relativ stabil war. Die Auswirkungen der hohen Feinstaubwerte sind erheblich: Das Umweltbundesamt empfiehlt besonders empfindlichen Menschen, an solchen Tagen auf körperlich anstrengende Aktivitäten im Freien zu verzichten.

Ab 2030 sollen die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für Feinstaub in Deutschland verschärft werden, um die Luftqualität zu verbessern und Gesundheitsrisiken zu verringern. Der PM2,5-Jahresmittelwert soll dann unter 10 µg/m³ liegen.

Hessens Sonnenmomente: Die schönsten Lichtblicke aus der Region

Die Sonne in Hessen
Die Sonne geht hinter den mit Nebelbänken gefüllten Tälern des Taunus unter. © Boris Roessler
Traumhafte Winterkulisse: Frischer Neuschnee bedeckt den Feldberg seit dem Wochenende.
Traumhafte Winterkulisse: Frischer Neuschnee bedeckt den Feldberg. © IMAGO/Jan Eifert
Die Sonne in Hessen
Ein schwarzer Schwan genießt vor einer Wasserfontaine im Frankfurter Palmengarten die letzten Sonnenstrahlen des Tages. © Oliver_Berg
Die Sonne in Hessen
Die Sonne scheint vom blauen Himmel hinter der geöffneten Blüte eines Krokus, der auf einer Wiese im Frankfurter Palmengarten wächst. © Frank Rumpenhorst
Die Sonne in Hessen
Ein Flugzeug startet vom Flughafen in Frankfurt am Main. © Daniel Reinhardt
Die Sonne in Hessen
Die Sonne durchbricht den wolkigen Himmel über Wiesbaden. © Sascha Lotz
Die Sonne in Hessen
Im letzten Licht des Tages paddeln Kanuten über den Main.  © Boris Roessler
Die Sonne in Hessen
Das Wasser rauscht während der Kaseler Wasserspiele an der Teufelsbrücke in die Tiefe. Die Wasserspiele in Kassel gibt es jedes Jahr vom 1. Mai bis zum 3. Oktober immer mittwochs, sonntags und feiertags zu sehen. Seit 300 Jahren funktionieren die Wasserspiele nach dem gleichen Prinzip.  © Uwe Zucchi
Die Sonne in Hessen
Sonnenstrahlen auf einer Wiese im Frankfurter Günthersburgpark. © Frank Rumpenhorst
Die Sonne in Hessen
Auf dem Feldberg im Taunus bei Sonnenschein.  © Boris Roessler
Sonnenaufgang über Frankfurt
Der Sonnenaufgang über Frankfurt. © IMAGO/Florian Gaul
03.02.2025, Hessen, Kronberg: Die Sonne geht bei dichtem Nebel über Kronberg im Taunus auf. Auch in den kommenden Tagen sollen die Temperaturen vor allem nachts deutlich unter den Gefrierpunkt sinken. Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Die Sonne geht bei dichtem Nebel über Kronberg im Taunus auf.  © Boris Roessler/dpa
Die Sonne in Hessen
Ein Spaziergang durch den Schnee beim sonnigen Wetter in Kassel. © Uwe Zucchi
Die Sonne in Hessen
Sonnenaufgang hinter einer Skulptur in der Karlsaue in Kassel. © Uwe Zucchi
Die Sonne in Hessen
Der Sonnenuntergang am Dom in Fulda. 1712 wurde der Dom St. Salvator in Fulda geweiht. Der Dom ist die Kathedralkirche des Bistums Fulda und außerdem als Grabeskirche des heiligen Bonifatius Ziel der Bonifatiuswallfahrt.  © Uwe Zucchi
Die Sonne in Hessen
Der Sonnenuntergang über dem Tannenwäldchen bei Marburg. © Uwe Zucchi
Die Sonne in Hessen
Der Spiegelslustturm in Marburg an der Lahn. Auch bekannt als Kaiser-Wilhelm-Turm, wurde von 1887 bis 1890 erbaut. Er ist 36 Meter hoch und hat 167 Stufen im Inneren.  © IMAGO/S. Ziese
Die Sonne in Hessen
Sonnenaufgang im Naturschutzgebiet Mönchbruch, Rüsselsheim. © imageBROKER/Georg Stelzner via www.imago-images.de
Die Sonne in Hessen
Der 140 Meter hohe „City Tower“ ragt in der Innenstadt von Offenbach in den Himmel.  © Frank Rumpenhorst
Die Sonne in Hessen
Der Sonnenuntergang am Mainufer in Offenbach.  © Christoph Schmidt
Die Sonne in Hessen
Frankfurt ist die zweit sonnigste Stadt in Hessen. © Frank Rumpenhorst
Sonnenaufgang hinter der Frankfurter Skyline: Der Blick aus Kronberg auf die Bankenmetropole ist etwas für Romantiker.
Sonnenaufgang hinter der Frankfurter Skyline: Der Blick aus Kronberg auf die Bankenmetropole ist etwas für Romantiker. © Florian Gaul/Imago
Die Sonne in Hessen
Die russisch-orthodoxe Kapelle auf der Mathildenhöhe in Darmstadt im Sonnenlicht. Das Gotteshaus wurde 1899 fertiggestellt. Der russische Zar Nikolaus II., der Prinzessin Alix von Hessen-Darmstadt geheiratet hatte, brauchte so bei seinen Besuchen in Darmstadt nicht auf ein eigenes Gotteshaus verzichten. © Frank Rumpenhorst
Die Sonne in Hessen
Die Sonne scheint im Gang durch einen Torbogen am Residenzschloss in Darmstadt. Das Residenzschloss in Darmstadt ist der ehemalige Sitz der Landgrafen und Großherzöge von Hessen in Darmstadt. 1716 wurde es durch Landgraf Ernst Ludwig von Louis Remy de la Fosse geschaffen und blieb unvollendet.  © Boris Roessler
Sonnenuntergang über dem Nebel: Der Blick vom Gipfel des Altkönigs im Taunus.
Sonnenuntergang über den Wolken: Der Blick vom Gipfel des Altkönigs im Taunus. © Jan Eifert/Imago

Die derzeit hohen Feinstaubwerte werden voraussichtlich bis zum Wochenende anhalten. Sollte die Wetterlage weiterhin kalt und windstill bleiben, ist auch in den kommenden Tagen mit schlechter Luftqualität zu rechnen. Es bleibt zu hoffen, dass der Frühling bald für eine Verbesserung sorgt. (Ivana Milovanovic)

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst

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