- VonEike Rustemeyerschließen
Mit Sensoren wird an der Mainufer Fan Zone das Besucheraufkommen gemessen. So sollen Fans darüber informiert werden, ob sich ein Besuch noch lohnt.
Frankfurt - Dichtes Gedränge herrschte am Freitag während des Public Viewings in der Fan Zone am Mainufer. Eine Viertelstunde vor Anpfiff des Eröffnungsspiels zwischen Deutschland und Schottland verhängten die Veranstalter einen Einlassstopp. Alle Plätze waren restlos besetzt. Manche Fans mussten sogar mit Booten über den Wasserweg aus der Fan Zone geholt werden.
Um in einem solchen Fall nicht enttäuscht in der Schlange stehen zu müssen, und womöglich den Anpfiff zu verpassen, ist auf der Urbanen Datenplattform (UDP) Frankfurt eine Besucherstands-Ampel implementiert worden.
Sensoren messen Besucherströme
Mithilfe verschiedener Sensoren, die das Besucheraufkommen messen, erhalten Fans „über ein einfach verständliches Ampel-System Hinweise, ob sich ein Besuch des Big Screens lohnt, man sich besser einen Platz an einem der anderen neun Screens suchen oder heute lieber ganz von einem Besuch der Fan Zone absehen sollte“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.
Diese Technik soll laut der Stadt auch über die EM hinaus erhalten bleiben, und unter anderem beim Mainfest im August zum Einsatz kommen.