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Innenstädte sollen sicherer werden - Minister Poseck stellt in Fulda Maßnahmen vor

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Bei seinem Gang durch die Stadt informierte sich Innenminister Roman Poseck (Mitte) spontan bei einer Streife in der Bahnhofstraße über die aktuelle Lage.
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Mit einer Innenstadtoffensive will das Hessische Innenministerium auch Fulda sicherer machen. Innenminister Roman Poseck stellte bei einem Vorort-Termin erste Ergebnisse und Maßnahmen der Initiative vor.

Fulda - Um Innenstädte sicherer zu machen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu steigern, hat das Hessische Innenministerium am 23. Februar die Innenstadtoffensive gegen Kriminalität gestartet. Hintergrund ist eine erhöhte Kriminalität in den meisten Innenstädten. Das Projekt ist Teil des Sofortprogramms „11+1 für Hessen“ der Hessischen Landesregierung.

Fulda: So wollen die Behörden für mehr Sicherheit sorgen

Um die Ziele zu erreichen, hat die Polizei laut Ministerium den Kontrolldruck in Innenstädten in den Zuständigkeitsbereichen aller sieben hessischen Polizeipräsidien erhöht. Dabei seien vermehrt Wettbüros, Bars, Spielhallen und Szenelokale in den Blick genommen wurden. Auch Razzien seien verstärkt durchgeführt worden.

Bei seinem Besuch in Fulda gab Innenminister Roman Poseck (CDU) am Freitag einen kurzen Überblick über die Lage in Fulda. „Die örtliche Polizei wird bei den Maßnahmen durch die Bereitschaftspolizei unterstützt. In Fulda sind bereits 40 Kontrollen an Brennpunkten durchgeführt worden. Dabei wurden mehr als 700 Personen kontrolliert, wobei viele Straftaten und Ordnungswidrigkeiten aufgedeckt wurden, zudem gab es Festnahmen. Das zeigt, dass wir mit diesen Maßnahmen bereits in den ersten Wochen einen deutlichen Akzent setzen konnten.“

Man setze allerdings auch verstärkt auf Prävention. „Wir wollen, dass die Polizei sichtbar ist und ich konnte mich bei meinem Besuch vergewissern, dass es in Fulda sehr positive Reaktionen auf die erhöhte Polizeipräsenz gibt.“ So sei beispielsweise die Reiterstaffel im Einsatz gewesen. „Das alles trägt nicht nur zur Sicherheit bei, sondern sorgt auch dafür, dass sich die Menschen sicher fühlen. Und nur wenn das so ist, bleiben unsere Innenstädte lebendige Orte, an denen sich die Menschen wohlfühlen und sich Geschäfte und Gastronomie entwickeln können.“

Poseck war Anfang März bei seinem Antrittsbesuch beim Polizeipräsidium Osthessen mit Polizeipräsident Michael Tegethoff und den Mitarbeitern ins Gespräch gekommen.

Fotostrecke: Polizeipräsidium Osthessen empfängt Innenminister Roman Poseck

Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen
Innenminister Roman Poseck am Polizeipräsidium Osthessen - Impressionen  © Christopher Hess
Auch dem Fuldaer Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld (links) stattete Poseck einen Besuch ab.
Besuch ProfPOSECK in Fulda.JPG © Stadt Fulda

Bei dem Vorort-Termin am Freitag betonte Poseck, dass es in Fulda bereits sehr wirkungsvolle Instrumente zur Kriminalitätsbekämpfung gebe und nannte beispielhaft das „Kompass“-Projekt, welches das Sicherheitsgefühl steigern soll und das von der Stadt Fulda mitgetragen wird. Zudem verfüge die Barockstadt über vier wirkungsvolle Videoschutzanlagen, die Einrichtung einer fünften werde geprüft.

Weitere Überwachungsanlage in Fulda wird geprüft

Bei seinen Gesprächen mit der Stadt sei es aber auch um weiterführende Maßnahmen gegangen. „Thema war beispielsweise auch die Einrichtung einer Waffenverbotszone in Fulda. Wir waren uns aber einig, dass dafür derzeit keine Notwendigkeit besteht. Das liegt daran, dass es in Fulda zwar Schwerpunkte von Kriminalität gibt, aber keine wirklichen Brennpunkte. Nichtsdestotrotz beobachten wir natürlich die weitere Entwicklung.“

Bürgermeister Dag Wehner (CDU) sagte: „Wir sind sehr dankbar für diese enorm bedeutsame Initiative. Sicherheit ist für unsere Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Thema.“ Die Zusammenarbeit zwischen Stadt- und Landespolizei wertet Wehner als „sehr gut, sehr konstruktiv und sehr harmonisch“.

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