1500 Stellen betroffen

300 Bahn-Mitarbeiter demonstrieren in Fulda gegen Job-Abbau im Cargo-Bereich

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Orangefarbene Warnwesten und rote Luftballons: 300 Bahn-Mitarbeiter demonstrierten in Fulda gegen den geplanten Stellenabbau im Cargobereich.

Einen geplanten „Kahlschlag“ bei der DB Cargo wollen sie verhindern: Deshalb haben 300 Betriebsräte der Deutschen Bahn AG am Dienstag auf dem Bahnhofvorplatz in Fulda demonstriert.

Fulda - Der Bahnhofsvorplatz in Fulda war am Dienstagvormittag bevölkert von rund 300 Männern und Frauen in orangefarbenen Warnwesten oder roten T-Shirts. Betriebsräte der Deutschen Bahn AG aus den Bereichen Cargo und Region hatten sich hier versammelt, um gegen die geplanten Umstrukturierungen des Bahn-Konzerns zu protestieren.

Gegen Job-Abbau: 300 Bahn-Mitarbeiter demonstrieren auf dem Bahnhofsplatz in Fulda

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens planten die Chefs der größten Güterbahn Europas eine Umstrukturierung, so die Betriebsräte. Die Folge – 1500 Arbeitsplätze würden wegfallen. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zeigte in Fulda deutlich ihre Unzufriedenheit mit diesem Konzept. Mehrere Sprecher des Betriebsrats kamen am Dienstag in Fulda zu Wort und machten ihre Empörung deutlich.

„Wir sehen Rot!“ – wurde auf zahlreichen Plakaten und Bannern gezeigt, um den Grund zu unterstreichen, weshalb sich die Gewerkschaft in Fulda versammelt hat. Mit Rasseln und lauten Rufen machten die Demonstranten auf sich aufmerksam. „Nein zum Job-Abbau“, mit diesem Slogan verdeutlichten die Demonstranten ihre Unzufriedenheit mit den Umstrukturierungsplänen.

Auf der Bahnstrecke zwischen Fulda und Frankfurt investiert die Deutsche Bahn derweil in den Umbau. Für Reisende kommt es dabei seit dem 22. März zu Einschränkungen. (von Linda Scherdin)

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