März-Zahlen

Leichte Frühjahrsbelebung: Arbeitslosenquote im Kreis Fulda sinkt

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Die Arbeitslosenquote in der Region Fulda beträgt aktuell 3,7 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit in der Region Fulda ist im März saisonbedingt zurückgegangen. Arbeitsagentur-Chef Waldemar Dombrowski ordnet die Zahlen ein.

Fulda - Wie aus den Arbeitsmarktzahlen für März hervorgeht, lag die Zahl der Arbeitslosen in der Region Fulda zum Ende des Monats mit 4694 um 112 niedriger als im Februar (-2,3 Prozent) und um 516 über dem Wert des Vorjahres (+12,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote betrage aktuell 3,7 Prozent und sei damit die niedrigste in Hessen. Im Februar lag die Arbeitslosenquote bei 3,8 Prozent und im Vorjahr bei 3,3 Prozent.

Fulda: Frühjahrsbelebung - Arbeitslosenzahl sinkt im März leicht

„Die leichte Frühjahrsbelebung kommt nahezu allen Personengruppen zugute: Frauen wie Männern und insbesondere Menschen unter 25 Jahren“, freut sich Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda. So sank die Zahl der arbeitslosen Männer innerhalb des vergangenen Monats um 65 auf 2657, die der Frauen um 47 auf 2037.

Die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren ging um 23 auf 514 zurück. „Offensichtlich gelingt es, junge Menschen mit beruflichem Abschluss schnell wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren“, erklärt Dombrowski in der Mitteilung. Auch bei Personen ohne deutschen Pass ist die Arbeitslosigkeit leicht gesunken.

Erfreulich und ermutigend ist laut Dombrowski, dass im März 397 arbeitslose Personen eine Beschäftigung aufnehmen konnten. Das waren 86 mehr als im Februar und 41 mehr als im März vergangenen Jahres.

Die Zunahme der Langzeitarbeitslosigkeit im Bereich der Grundsicherung im Vergleich zum Vorjahresmonat (+48,7 Prozent auf 1.145) habe im Wesentlichen geopolitische Gründe (Flucht, Migration u.a.), hänge aber auch mit der gedämpften Konjunktur zusammen und stelle eine besondere Herausforderung dar. „Mit Blick auf den wachsenden Fachkräftemangel dürften hier jedoch Potenziale bestehen“, heißt es in der Mitteilung der Arbeitsagentur.

Obgleich der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur seit Jahresbeginn 268 Stellen weniger akquirieren konnte als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres, ist der Bestand weiterhin solide. 1705 Arbeitsstellen liegen derzeit zur Besetzung vor. „Es werden Fach- und Arbeitskräfte in zahlreichen Bereichen und Berufen gesucht“, heißt es weiter. (lio)

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